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Projekt "EgoPrise" Mittwoch, 28. Juni  
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Start des internationalen Projektes „EgoPrise“
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Ostseeweite Unternehmensumfrage zur elektronischen Verwaltung startet
zur Verbesserung der Dienstleistungsqualität der öffentlichen Verwaltung für Unternehmen
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Projektpartner Amt Rehna
Evelyn Schiffner
Bauamt / Regionalentwicklung

Tel. 038872 929-39
Email bauamt.schiffner@rehna.de

www.egoprise.eu

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Interreg IV B EgoPrise

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eine internationale Projektpartnerschaft


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Foto: Projektpartner aus den 8 Ostseeanrainerstaaten beim Meeting in Seneijoki (Finnland)

Ziele des Projektes
Egoprise verbessert die Arbeitsabläufe der öffentlichen Verwaltung und entwickelt e-government Lösungen um:

  • den Service öffentlicher Verwaltungen insbesondere für den Unternehmenssektor zu verbessern,
  • den Zugang von klein- und mittelständischen Unternehmen zum ostseeweiten Arbeitsmarkt zu erleichtern,
  • kleine und mittelständische Unternehmen besser in öffentliche Netzwerke und Unternehmenscluster einzubinden und
  • die politische Aufmerksamkeit zu erregen, die für die notwendige Anpassung der gesetzlichen Rahmenbedingung eine wesentliche Voraussetzung ist.
Vor allem KMUs im ländlichen Raum profitieren so von einem leichteren Zugang zu den öffentlichen Leistungen, aber auch zu Informationen, Forschungseinrichtungen, Arbeitskräften und Kooperationspartnern.

Durch die Zusammenarbeit mit Partnern im Ostseeraum soll der öffentliche Service sogar über die Landesgrenzen hinweg verbessert werden. Für die stärkere Unternehmensorientierung will egoprise die Zusammenarbeit auch zwischen den Verwaltungen optimieren. Genauso werden die Arbeitsabläufe zwischen KMU und Kommune aufeinander abgestimmt.


Phase 1: Analyse

Ein erster Schritt im Projekt "egoprise" ist es, für ausgewählte Länder des Ostseeraumes Prozesse bzw. Informationspflichten zwischen Unternehmen und Verwaltung zu ermitteln, die auf beiden Seiten mit besonders hohen Bürokratiekosten verbunden sind. Dabei sollen vor allem solche Prozesse identifiziert werden, die einerseits vor allem für KMUs relevant sind und andererseits ein besonders großes eGovernment Optimierungspotential besitzen.

Ein weiterer Punkt ist die Ermittlung solcher Prozesse / Informationspflichten in ausgewählten Ländern, die bei der Einstellung ausländischer Arbeitnehmer (insbesondere von Saisonkräften) auftreten. Auch hierbei sollen vor allem solche Prozesse eruiert werden, die besonders für KMU relevant sind und speziell durch eGovernment Lösungen optimiert werden können.
 

Die Identifizierung der Prozesse erfolgte einerseits durch Experteninterviews und andererseits auf Basis einer detaillierten Literaturrecherche durch einen externen Experten im Bereich eGovernment. In Deutschland verursachen demnach die folgenden Informationspflichten die höchsten Bürokratiekosten:
  • Steuerangelegenheiten (Abgabe der Umsatzsteuererklärung, Pflicht zur Jahres- und Konzernabschlusserstellung, Gewerbesteuererklärungspflicht usw.)
  • Allgemeine Buchführung, Ausstellung und Aufbewahrung von Rechnungen
  • Meldungen zur Sozialversicherung, Krankenversicherung und/oder Berufsvereinigungen
  • Statistische Erhebungen

--> zu den Ergebnissen der Experteninterviews

--> zum Bericht "Informations Obligations for Small and Middle-sized Enterprises in Baltic Sea Region countries and Belarus" (en)


Phase 2: Optimierung der Prozesse

Im Rahmen der Optimierung der Prozesse wurden zunächst (auch aus den Vorschlägen aus der Identifizierung heraus) pro Partnerland zwei Informationspflichten festgelegt, die näher untersucht und deren Optimierungspotential ermittelt werden soll. Ein Prozess, der in Deutschland als wichtig und ineffizient gilt, ist dabei die Gewerbeanmeldung, da diese - mit immerhin ca. 2.160.577 Anzeigen pro Jahr* - eine nicht ganz unbedeutende Informationspflicht darstellt, auch wenn sie nicht zu den Informationspflichten mit den höchsten Bürokratiekosten zählt. Diese verursacht jedoch für den Unternehmer bislang noch einen hohen organisatorischen Aufwand (bzgl. Ablauf von Verwaltungsverfahren, lange Bearbeitungszeiten, etc.). Das Optimierungspotential des Prozesses soll daher mittels einer Prozessmodellierung dargestellt werden. Ein weiterer Prozess, der im Zusammenhang mit der Einstellung ausländischer Arbeitnehmer in Deutschland verbessert werden kann, ist die Datenübermittlung einer Meldebehörde zum Ausländeramt bei Anmeldung. Auch dazu hat die Aufnahme des Prozesses bereits stattgefunden.

Nachfolgende Prozesssteckbriefe wurden erarbeitet:
Die Phase der Prozesserhebung wurde mit der Modellierung des Baugenehmigungsprozesses und des Prozesses der Beantragung von Pensionen in der Projektpartnerkommune in Dänemark abgeschlossen. Die Projektergebnisse wurden beim letzten Treffen der Projektpartner Anfang Oktober in Estland vorgestellt und diskutiert. Ebenfalls wurden alle Prozessmodellierungen mit den Projekt- und Interviewpartnern in Estland, Finnland, Lettland, Deutschland und Dänemark abgestimmt und Handlungsvorschläge für die Optimierung von (Teil)Prozessen erarbeitet. Der Kurzbericht über das Optimierungspotenzial kann nachfolgend aufgerufen werden:
*Quelle: WebSKM - Datenbank aller Informationspflichten vom Statistischen Bundesamt Deutschland



Quelle: Zweckverband Elektronische Verwaltung in Mecklenburg-Vorpommern (www.ego-mv.de)


 
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