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Wander-Schwarzlichttheater-Aufführungsreihe

Projektträger:   Ev.-Luth. Kirchgemeinde Roggendorf
Ansprechpartner:   Gemeindepädagoge Steffen Nowack
Anschrift:   Kneeser Str. 8 19205 Roggendorf
Telefon:   038876/20223
Fax:   038876/20223
Email:   nowackst@aol.com

Projekt -Titel:
Wander-Schwarzlichttheater-Aufführungsreihe
Pilotprojekt für Jugendliche

Detailbeschreibung Investitionsmaßnahmen
zu 1. Die sinnmachende Bühnengröße liegt bei 6 m x 4 m Bühnenfläche und 0,6 m Bühnenhöhe. Wegen des zu erwartendem, häufigen Transports + Auf- und Abbau sollte diese Bühne aus Podesten (a 2 m x 1 m) mit möglichst geringem Gewicht bei einfachester Handhabung bestehen. Notwendiges Zubehör wären zwei Bühnenaufgängen und eine Rampe sowie ausreichende Geländerkonstruktion zur Gewährleistung der Sicherheit beim Schwarzlichttheaterspiel (Die Spieler agieren unter wenig lichtdurchlässigen Kaputzen in einem völlig dunklen Raum!).
zu 2. Der Einsatz von Musik und das Erzeugen von Geräuschen gehört zu den tragenden Elementen des Schwarzlichttheaterspiels. Entsprechend wird eine qualitativ hochwertigere Anlage benötigt, mit der sich auch größere Räume (z.B. Turnhallen oder Säle) mit 100-300 Besuchern gut beschallen lassen. Die Anlage müsste außerdem über ein kompatibles und verlässliches Abspielgerät, 3 Mikrophone (eins davon auf Funkbasis) und ein Head-Set für die spielerbezogene Tonarbeit auf der Bühne verfügen.
zu 3. Notwendig ist ein ausreichend großer und gut sicherbarer Transportanhänger (Tandem, Kofferaufbau), in dem Bühne, Zelt, Beschallungsanlage und ein Großteil der benötigten Hilfsmittel (Leitern, Werkzeuge...) und größeren Requisiten untergebracht bzw. transportiert werden können. Zum Bewegen des Anhängers steht ein kirchgemeindeeigener Kleintransporter mit entsprechender Zugvorrichtung zur Verfügung.

Auswirkungen auf die Region

- Schaffung eines attraktiven Angebots für Jugendliche zur sinnvollen Freizeitgestaltung
- intensive Begegnungs- und Lernmöglichkeit zwischen Jugendlichen verschiedener Herkunftsmillieus und Regionen
- Erwerb neuer bzw. Förderung vorhandener kommunikativer Kompetenzen
- Bereicherung der Kulturlandschaft mit einem generationsübergreifend attraktiven und weithin einmaligen Angebot
- Eröffnung neuer Zugangsmöglichkeiten für die phantasievolle Auseinandersetzung mit wichtigen gesellschaftlichen wie persönliche Lebensthemen

Projektbeschreibung

Als ständiger Vertreter am Gadebuscher "Runden Tisch gegen Gewalt" bemüht sich die Ev.-Luth. Kirchgemeinde Roggendorf seit drei Jahren intensiv um die Entwicklung und Durchführung von geeigneten Präventionsmaßnahmen. Woran es in der Region mangelt, sind attraktive Freizeit- und Bildungsangebote für Jugendliche, vor allem für solche aus dem sozial schwachen Milieu.
Um diesem Problem zu begegnen, hat die Roggendorfer Kirchgemeinde über verschiedene Initiativen des Runden Tisches (z.B. Schüler-Elterntage zum Thema Rechtsradikalismus, Natur- und Abenteuercamps, regionales Friedensfest) hinweg den Bereich der Offenen Jugendarbeit weiter ausgebaut. Dabei haben sich - nach nunmehr vierjähriger Testphase - Angebote des nicht-klassischen Theaters als besonders geeignet erwiesen, auch wenig motivierte Jugendliche abzuholen, sie über einen längeren Zeitraum hinweg zur intensiven Auseinandersetzung mit sich selbst und der Umwelt anzuregen und so zu einer positiven Persönlichkeitsentwicklung beizutragen.
Zu solchen Angeboten außerhalb des klassischen Theaters gehören neben Straßentheaterprojekten insbesondere jährlich stattfindende Schwarzlichttheaterprojekte, an denen sich mittlerweile insgesamt über 90 Jugendliche aus der Region beteiligten.
Dass man bei dieser speziellen Theaterform als Spieler auf der Bühne nicht gesehen wird, hat zunehmend auch solche Jugendlichen angezogen, die fürs Theaterspielen nicht oder sehr wenig ambitioniert sind. Daneben stehen zwar bisher wenige, dafür aber um so beachtlichere Schwarzlichttheateraufführungen mit bis zu 250 Besuchern, die sich von den jeweiligen Projektergebnissen begeistert zeigten. Dabei erwies sich diese Theaterform in besonderem Maße als für alle Generationen sehr attraktiv. Präsentiert wurden bisher Stücken mit Themen wie beispielsweise „Identität/Fremdsein”, „Kommunikation(-sstörungen)” oder „Gottesbilder”.
In Anbetracht dieser verheißungsvollen Bilanz und trotz der damit verbundenen Mühen und Kosten (Schwarzlichttheater gehört zu den recht aufwendigen Theaterformen) hat sich die Roggendorfer Kirchgemeinde seit geraumer Zeit entschlossen, das Angebot "Schwarzlichttheater" weiter zu etablieren. Ziel ist es dabei, die Ergebnisse der jährliche stattfindenden Schwarzlichttheaterprojekte in Aufführungsreihen mit mindestens 10 Auftritten an 6 - 7 verschiedenen Spielorten zu bringen.
Mittlerweile konnte dafür eine passable Grundaustattung für ein 20-köpfiges Spielteam angeschafft sowie insbesondere auch der kraft-, zeit- und kostenaufwendige Bau eines Schwarzlichttheater-Großraumzeltes weitgehend abgeschlossen werden. Mit diesem Zelt (L = 12m, B = 8m, H = 4,70 m) entfällt zwar die ansonsten kaum zu leistende Auskleidung der Aufführungsräume mit schwarzen Stoffen oder Folien. Trotzdem ist die momentane Situation immer noch so, dass die unter oftmals vielen Abenteuern und Mühen entstandenen Projektergebnisse viel zu schnell 'im Sande versickern', weil es an grundlegender technischer Ausstattung für entsprechende Aufführungsreihen fehlt.
Als bestes weil aktuellstes Beispiel soll hier auf das 4. Roggendorfer Schwarzlichttheaterprojekt verwiesen werden, dass im Oktober des vergangenen Jahres startete. Über 20 Seminartage(Wochenenden und Brückentage) hinweg kreierten 14 Jugendlichen ein Stück zum Thema „Gewalt im Alltag und ihre Folgen”. Das 70-minütige Stück mit dem Titel "Der Nasentanz" kam am 1. April 2006 in der Roggendorfer Sporthalle vor rund 150 Zuschauern zur erfolgreichen Uraufführung. Aus den Reaktionen der Spieler und vieler Besucher liess sich wieder einmal deutlich schließen, dass es viel zu schade wäre, dieses Stück nicht auch in anderen Orten der Region (und auch darüber hinaus) zu präsentieren.
Um ein derartiges Pilotprojekt starten bzw. infolge weitere Projekte dieser Art auf den Weg zu bringen, sind die beantragten Investitionsmaßnahmen nötig.

Kurzdarstellung
Für das Schwarzlichttheaterstück "Der Nasentanz" ist folgende Auftrittsreihe geplant:

2006
- 2. Juli, zum Münzfest in Gadebusch
- 14. Oktober, Rehna
- 29. Oktober, Wittenburg
- 11. November, Zarrentin
- 25. November, Grevesmühlen
- 16. Dezember, Schwerin
Geplant sind zwei Aufführungen pro Vorstellungstag (nachmittags und abends). Um die Öffentlichkeitsarbeit (Werbung, Berichterstattung, Dokumentation) kümmert sich die Spielgruppe. Als geeignete Spielstätten vor Ort kommen Kirchen, Sporthallen, Säle usw. infrage, in denen das Schwarzlichttheaterzelt gestellt werden kann (Dies konnte mit den jeweiligen Veranstaltern schon weitestgehend abgeklärt werden). Der Aufbau des Zeltes nebst Zubehör erfolgt i.d. R. am Tag vor den jeweiligen Aufführungen. Der Personen- und Materialtransport wäre über den kirchgemeindeeigenen Kleinbus + einem Mietbus und die Eltern der Spieler abgesichert. Kosten, die über die hier beantragten Investitionsnaßnahmen hinausgehen, werden über Eintrittsgelder, Spenden sowie weitere Zuwendungen der Roggendorfer Kirchgemeinde bestritten. Dazu gehört auch die Finanzierung von Brückentagen für Probe und Requisitenbau zwischen den Aufführungsterminen (Termine in Absprache mit der Spielgruppe) sowie ein Projektnachtreffen im Januar 2007.

Projektziele
1. Bereicherung der regionalen Kulturlandschaft um ein bisher einmaliges, besonders reizvolles Angebot.
2. Die über einen längeren Zeitraum sich erstreckende intensive Arbeit schaftt unter den Projektteilnehmern enge Bindungen und damit neue Möglichkeiten der Identifikation mit "Heimat".
2. Bezogen auf die Projektteilnehmer wie auch auf die Aufführungsbesucher wird über das Stück "Der Nasentanz" neu zur Auseinandersetzung mit dem Thema „Gewalt im Alltag und ihre Folgen” angegt. Zentrale Aspekte bzw. Zusammenhänge für das Entstehen von Gewalt im Alltag werden bewusst gemacht und neue Perspektiven für gewaltfreies Handeln eröffnet.
3. Jugendliche unterschiedlichster Herkunft und verschiedenen Alters werden auf ganzheitlich-spielerische Weise intensiv miteinander in Kontakt („ins Spiel") gebracht und bei der Entdeckung und/oder Weiterentwicklung der eigenen Kompetenzen ermutigt und gefördert. Sie lernen die Grundanforderungen, ohne deren Beachtung fruchtbringenden Theaterarbeit nicht möglich ist, als exemplarisch für das kennen, was auch im Alltag für das Erreichen eigener bzw. gemeinsamer Zielstellungen von entscheidender Bedeutung ist (Klarheit, Kooperation, Einsatzbereitschaft, Eigenverantwortlichkeit, Disziplin, Sensibilität...).
3. Andere Jugendliche werden angesprochen bzw. dahingehend ermutigt, sich in diesem besonderen Rahmen selber einmal auszuprobieren. Die Möglichkeit zu Wanderaufführungsreihen schaffte hier ohne Frage zusätzliche Anreize.


Gesamtkosten der Maßnahme
  • 22.000,00 Euro
förderfähige Kosten
  • 22.000,00 Euro
bare Eigenmittel des Antragstellers
  • 2.200,00 Euro
beantragter Zuschuss aus LEADER+
  • 17.325,00 Euro
Kofinanzierung Landkreis NWM
  • 2.475,00 Euro
Handlungsfeld
Offene Jugendkulturarbeit
Traeger
Ev.-Luth. Kirchgemeinde Roggendorf
Rechtsform
K.d.ö.R.
AnsprechpartnerIn
Gemeindepädagoge Steffen Nowack
Adresse
Kneeser Str. 8
E-mail
nowackst@aol.com
Telefon: 038876/20223
Fax: 038876/20223

Fördermaßnahmen
1. Anschaffung einer mobilen Theaterbühne: 14.000,00 Euro
2. Anschaffung einer Beschallungsanlage: 4000,00 Euro
3. Anschaffung eines Trailers (Tandem-Anhänger mit Kofferaufbau): 4000,00 Euro
gesamt: 22.000,00 Euro

 
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