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Konzept Kloster- und Handwerkerstadt Rehna

Zusammenfassung der Machbarkeitsstudie von Kontor 21. Diskussionsgrundlage für den 3. November 2003.

Die mecklenburgische Kleinstadt Rehna liegt in der landschaftlich reizvollen Radegastniederung im Landkreis Nordwestmecklenburg. Im Umkreis zwischen 25 und 35 km befinden sich sowohl die Städte Lübeck, Ratzeburg, Schwerin und Wismar sowie die Ostseeküste. Zudem versteht sich die Stadt Rehna als nördliches Eingangstor des Biosphärenreservates Schaalsee.

Das im Jahr 1230 erstmals urkundlich erwähnte Rehna verfügt über eine lange und wechselvolle Geschichte. Vor etwa 900 Jahren wurde von deutschen Siedlern das Zisterzienser-Kloster Rehna gegründet. Zentral im Herz der Stadt gelegen prägt die Klosterkirche noch heute mit den Resten des ehemaligen Klosters, dem Kapitelsaal und dem gotischen Kreuzgang das Stadtbild.

Typisch für Rehna sind Handwerkerhäuser, die im Fachwerkstil erbaut wurden und mit Kopfsteinpflaster gestaltete Straßen. Rehna war über Jahrhunderte hinweg eine typische Handwerkerstadt, in der vor allem Schuster und Schneider wirkten. Als Folge davon standen auch zu DDR-Zeiten Lederverarbeitung und Bekleidungsherstellung im Mittelpunkt. Industriebetriebe blieben bis heute die Ausnahme. Im mecklenburgischen Binnenland haben sich nach der Wende zahlreiche Künstler nieder gelassen, die kunsthandwerkliche Produkte anfertigen.


Zu den Stärken der Stadt Rehna zählen eindeutig das gut erhaltene Kloster im Zentrum und die alte Handwerkertradition. Aufbauend auf diesen beiden Alleinstellungsmerkmalen sollte Rehna durch die Umsetzung des ausgearbeiteten Stadtmarketingkonzeptes als „Kloster- und Handwerkerstadt“ positioniert werden. Dies bedeutet, dass sich die Themen Kloster und Handwerk zukünftig wie „ein roter Faden“ durch das gesamte Angebot ziehen sollten. Beide Themen sind weiter ausbau- und entwicklungsfähig – sie knüpfen an die Geschichte an und bieten zugleich die Möglichkeit, sich auch als „moderne“ Handwerkerstadt zu etablieren. Rehna verfügt bereits über eine Vielzahl an engagierten Initiativen und Vereinen, die sich bestens in ein Stadtmarketing einbringen können, allen voran der Klosterverein Rehna.

Zudem hat die Stadt Rehna einen Standortvorteil: Im Umkreis von 75 qkm leben derzeit mehr als drei Mio. Menschen. Besonders ins Gewicht fallen die Ballungsräume Hamburg (1,7 Mio.), Lübeck (215.000) und Schwerin (100.000). Mit der Fertigstellung der Ostseeautobahn A 20 (geplant 2004/05) wird die Erreichbarkeit Rehnas insbesondere aus der Metropolregion Hamburg stark verbessert werden. Grosses Potential für Rehna bietet auch die Nähe zur Ostseeküste, an der jährlich – in ca. 40 km Entfernung von Rehna – ca. 840.000 Gäste ihren Urlaub verbringen. Auch das in unmittelbarer Nähe gelegene Biosphärenreservat Schaalsee verzeichnet jährlich 500.000 Tagesbesucher.

Die Hauptsäulen des Stadtmarketing sollten attraktive Angebote um das Kloster, eine Kloster- und Handwerkermeile, die aktive Ansiedlung kleiner Handwerks-betriebe bzw. -läden, regelmäßige Veranstaltungen, Seminare und Pauschalen sein:
  • Die Kloster- und Handwerkermeile: Die Kloster- und Handwerkermeile verbindet als Stadtrundgang mit 13 Meilensteinen die Anziehungspunkte Rehnas. Die Meilensteine sind beispielsweise historische Gebäude wie das Kloster oder das Deutsche Haus, landschaftlich reizvolle Ausblicke sowie die Kunsthandwerkerläden.

  • Das Kloster: Das Kloster – im Zentrum Rehnas gelegen – sollte gemeinsam mit dem Stadtkern wieder im Mittelpunkt der Aktivitäten stehen. Als zentrales Element im Herzen Rehnas bietet es eine Vielzahl von Möglichkeiten, Angebote für Gäste zu schaffen. Die Aktionen des Klostervereins Rehna wie Theatervorführungen im Klosterinnenhof, das Klosterfest und die Kloster-Information sind bereits heute wichtige Angebotselemente. Diese schon bestehenden Angebote gilt es weiter aus zu bauen und für den Gast erlebbar zu machen.

  • Veranstaltungen: Veranstaltungen sind Publikumsmagneten und können den Bekanntheitsgrad eines Ortes enorm steigern. Das 2003 zum dritten Mal veranstaltete Klosterfest besuchten 10.000 Menschen, die auch aus Hamburg, Lübeck und Schwerin anreisten. Dieses Angebotselement sollte zukünftig stärker genutzt werden, um insbesondere den überregionalen Bekanntheitsgrad Rehnas zu steigern. Die schon bestehenden Veranstaltungen wie das Kloster-Fest und das Martensmannfest sollten weiter ausgebaut bzw. durch weitere Veranstaltungen wie Kunsthandwerkermärkte ergänzt werden.

  • Handwerksbetriebe: Das moderne Handwerk sollte durch die Ansiedlung von Verkaufsläden mit Kunsthandwerk und trendgerechten Produkten sowie durch den Aufbau einer Handwerkskooperation mit definierten Qualitätskriterien gestärkt werden. Um sich langfristig als „Kloster- und Handwerkerstadt“ zu etablieren, muss die Stadt Rehna eine aktive Ansiedlungspolitik betreiben. Die leerstehenden Geschäfte in der Innenstadt müssen wieder mit Leben gefüllt werden. Dazu sollten in erster Linie (regionale) Kunsthandwerker und Verkaufsläden mit außergewöhnlichen und trendgerechten Produkten gewonnen werden. Wünschenswert wäre, wenn alle Handwerker aktiv im Laden an ihren Produkten arbeiten.

  • Kurse und Workshops: Kurse und Workshops erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Besonders gefragt sind Wochenend-Kurse in reizvoller Umgebung, mit der Möglichkeit kreativ tätig zu werden. Viele authentische Themen für Workshops ergeben sich aus der Handwerkertradition Rehnas sowie aus der abwechslungsreichen Geschichte des Klosters. Seminare rund um das Thema Handwerk können beispielsweise Töpfer-, Schmiede- oder Zeichenkurse regionaler Künstler sein.

  • Pauschalen: Ein weitere Säule im Stadtmarketing sollte die Entwicklung von (Gruppen-)Pauschalen darstellen. Diese Pauschalen sollen thematisch immer mit den Themen Kloster und/oder Handwerk verknüpft sein. Interessant sind für Rehna vor allem Pauschalen für Busreiseveranstalter und Nischenprodukte für Privatgruppen (z.B. Klosterhochzeit).

  • Unterkunft und Gastronomie: Am Markt werden in erster Linie solche Angebote Erfolg haben, bei denen alle Bausteine nahtlos ineinander greifen. Für Rehna bedeutet dies, dass die schon bestehenden Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe ihr Ambiente und ihre Ausstattung verbessern und Angebote mit thematischem Bezug zu Kloster und Handwerk entwickeln müssen. Zur Ergänzung der bestehenden Betriebe wird die Ansiedlung einer privaten Gasthausbrauerei sowie einer Radlerscheune empfohlen.

Notwendig für die Realisierung und Umsetzung des Konzeptes ist eine intensive Kooperation aller städtischen Akteure, insbesondere zwischen den Gewerbe-treibenden, dem Klosterverein und der Stadt Rehna. Die Vermarktung und Positionierung Rehnas als „Kloster- und Handwerkerstadt“ wird dazu beitragen, die Attraktivität der Stadt für Gäste zu erhöhen, die Lebens- und Aufenthalts-qualität zu verbessern, das historische Stadtbild zu erhalten, Arbeitsplätze zu schaffen und die regionale Wertschöpfung zu steigern.

Bemerkungen:
Im Auftrag der Stadt Rehna wurde eine Machbarkeitsuntersuchung durch Kontor 21 in Auftrag gegeben. Ausgangspunkt ist der Kloster- und Handwerkerpark Rehna. Schnell wurde den beteiligten Akteuren klar, nur ein Stadtmarketingkonzept das die Stadt als ganzes erfasst, kann ein erfolgreicher Weg sein. Die Stadt als Kloster- und Handwerkerstadt Rehna zu vermarkten und zu gestalten ist das Ziel dieser Aktivitäten.

In Zukunft Rehna- Kloster- und Handwerkerstadt Rehna vesteht sich
Das Projekt wurde gefördert durch Mittel der Gemeinschaftsintiative "Leader+" der Europäischen Union mit Unterstützung der Lokalen Aktionsgruppe "Mecklenburger Schaalseeregion"

Link:   http://kontor21.de/


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