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Rehna setzt auf neue Firmen

Die Stadt Rehna hält an der Erweiterung ihrer Gewerbe- und Industrieflächen fest. In Kooperation mit der Wirtschaftsfördergesellschaft des Kreises entsteht ein 9,2 Hektar großes Areal an der B 104.

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Geplantes Gewerbegebiet an der B 104, Richtung A 20

 

Kleiner als ursprünglich vorgesehen, aber entschlossen treibt die Stadt Rehna die Erschließung neuer Flächen zur Ansiedlung von Kleinunternehmen und Industrie voran. Auf Grundlage eines Vertrages mit der Wirtschaftsfördergesellschaft des Nordwestkreises entsteht hinter dem Autohaus Winkler das neue Gewerbegebiet in Richtung Schönberg. Waren ursprünglich rund 15 Hektar vorgesehen, plant die Wirtschaftsfördergesellschaft nun mit 9,2 Hektar. Eine Verkleinerung, die vor dem Hintergrund hoher Anforderungen der Wasser-, Naturschutz- und Immissionsschutzbehörden vorgenommen wurde. Die überarbeitete Fassung wird nun der Öffentlichkeit vorgelegt.

Wie Sybille Wilke auf der jüngsten Sitzung des Stadtparlamentes mitteilte, kann das neue Gewerbegebiet über eine gut ausgebaute Kreuzung mit Linksabbiegerspur befahren werden. "Vorgesehen sind drei Baufelder - zwei Industrieflächen und eine für Gewerbe", so Wilke. Die gesetzlich vorgeschriebenen umfangreichen Begrünungsmaßnahmen im Randbereich lassen dennoch Erweiterungen in Richtung Norden zu.

Zu welchem Zeitpunkt die aktuellen Ackerflächen einer neuen Nutzung überführt werden, ist bislang nicht bekannt. Aus Sicht von Stadtvertreter Reinhard Drews sei es somit umso wichtiger, dass sich die Wirtschaftsfördergesellschaft und die Agrargenossenschaft Köchelstorf eG weiter abstimmen: "Selbst wenn eine Erschließungstraße vorhanden ist, macht es Sinn, die Flächen weiterhin zu bestellen, bis sich Investoren ankündigen."

Obwohl das neue Gewerbegebiet sich in direkter Nachbarschaft mit einer ehemaligen Mülldeponie befindet, sieht Wilke keinerlei Gefahr im Verzug: "Es gab umfangreiche Baugrunduntersuchungen ohne jegliche Hinweise auf Gefahrenpotenzial. Zudem ist es nicht vorgesehen, diese Teilfläche anzutasten." Stadt und Planungsgesellschaft gehen nicht davon aus, dass Entsorgungskosten auf die Stadt zukommen könnten.

Mit dem neuen Bebauungsplan sind zudem sämtliche Ausgleichsmaßnahmen klar geregelt. Wilke lobte in diesem Zusammenhang die Stadt. Sie habe vor Jahren einen so genannten Landschaftsplan auf den Weg gebracht. Darin sind zahlreiche Ausgleichsprojekte benannt. "Das ist wichtig. Circa 80 Prozent der Flächen sind versiegelt. Folglich sind hochwertige Ausgleichsmaßnahmen notwendig", so Wilke. Diese werden über Grundstücksverkäufe finanziert. Der Vorteil des landschaftsplanes: Die Ausgleichsgelder bleiben in der Region. Vorhaben wie die Renaturierung der Radegast bei Törber, der Tiene bei Rehna oder des Wasserlaufes an der Maurine-Mühle seien Beispiele.

Die Flächen im neuen Gewerbegebiet, sie stehen insbesondere Unternehmen zur Verfügung, die an der Schaffung von Arbeitsplätzen interessiert sind. Per Satzung ausgeschlossen bleiben in Zukunft Projekte mit Biogas und Windkraft.

Bedenken hinsichtlich eines Überangebotes an Industrieflächen haben Planer und Kommune nicht. Zumal auf dem aktuellen Gewerbegebiet niedergelassenen Firmen Erweiterungen planen. Darunter Produktionsbetriebe wie die Johannovsky Hydraulik GmbH. Das Unternehmen erhielt grünes Licht zur Vergrößerung seines Areals und Bau einer neuen Halle.




Datum:   01. Juli 2008
 
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