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Bürgerinitiative "Leben im Reservat"

Bereich:   Natur & Umwelt

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Die Bürgerinitiative LEBEN  IM  RESERVAT und ihre Mitglieder möchten in jeder Hinsicht frei und unbeeinflussbar sein und bleiben. Was wir in der Sache selbst – im positiven Sinne – wollen und anstreben, das ist die Umsetzung der Zielvorstellungen und Aufgaben eines Biosphärenreservats sowohl nach dem Buchstaben als auch nach dem Geist der zu Grunde liegenden Statuten und Regeln. So hat der Dachverband für Nationalparke, Biosphärenreservate und Naturparke in Deutschland die Aufgaben eines Biosphärenreservats wie folgt definiert:

 “Biosphärenreservate schützen Kulturlandschaften vor zerstörenden Eingriffen und erhalten und entwickeln wertvolle Lebensräume für Mensch und Natur. Sie sorgen für ein ausgewogenes Verhältnis von menschlicher Nutzung und natürlichen Kreisläufen und tragen damit zur regionalen Wertschöpfung bei”.

 Die Bürgerinitiative  LEBEN  IM  RESERVAT  meint, dass dieses “ausgewogene Verhältnis” nicht mehr vorhanden ist, vielleicht von Anfang an auch nicht vorhanden war. Sie meint, dass die menschliche Nutzung und in erster Linie der Respekt und die Achtung vor den Menschen zu kurz kommt. Sie strebt an – um nicht zu sagen: sie erwartet -, dass das Amt für das Biosphärenreservat Schaalsee die ihm übertragenen Aufgaben zur Entwicklung der Region in voller Breite Ernst nimmt und die Ausgewogenheit der auf den ersten Blick widerstrebenden Interessen wiederherstellt. Das Amt darf sein Handeln nicht allein auf den Naturschutz verengen und sich womöglich als Naturschutzorganisation oder gar als Umweltverband im staatlichen Gewande verstehen. Das Amt für das Biosphärenreservat Schaalsee ist – wie jede staatliche Verwaltung – an Gesetz und Recht gebunden! So steht es in Artikel 20 Abs. 3 des Grundgesetzes. Es entsteht nicht der Eindruck, dass das Amt für das Biosphärenreservat Schaalsee seinen Auftrag solchermaßen versteht. Das Verhältnis zwischen dem Amt und den Bürgern ist ausgesprochen konfliktträchtig. Es ist Aufgabe des Amt für Biosphärenreservat Schaalsee verlorenes Vertrauen wieder zugewinnen, Misstrauen abzubauen und den Respekt vor den Bürgern einziehen zu lassen, der den Bürgern gebührt. .

Die Bürgerinitiative LEBEN  IM  RESERVAT  hat sich folgende Sachthemen gesetzt:
  • Erhalt unseres Lebensraumes wie er uns von unseren vorangegangenen Generationen als bäuerliche Kulturlandschaft überlassen wurde. Die durch die bäuerliche Bewirtschaftung entstandene Artenvielfalt, wie wir sie heute als schützenswert verstehen, ist überhaupt erst die Voraussetzungen für die Eintragung als UNESCO Bioshärenreservat.     
  • Freier Zugang zur und in die Natur. Keine weiteren nutzungsfreien Zonen. Die UNESCO schreibt für Biosphärenreservate 3 % nutzungsfreie Kernzonen vor. Im Biosphärenreservat Schaalsee sind bis heute bereits mehr als das Doppelte an nutzungsfreien Kernzonen ausgewiesen. Das sollte genügen.       
  • Wiederherstellung und Nutzung alter Wegeverbindungen.       Hier mag als Beispiel Dechow dienen. Vom Amt für das Biosphärenreservat wurden laut Herrn Jarmatz von seinen Mitarbeitern in mühevoller und monatelanger Arbeit die vorhandenen Wege erfasst und in eine Karte eingearbeitet. Es sind 20,9 km bestehende Wege. Davon sind 16,2 km Bundes- und Kreisstraßen. An zum Wandern geeigneten Feldwegen  verbleiben  4,1 km, an Waldwegen 0,6 km.        
  •   Keine weiteren Vernässungen und somit Zerstörung von Biotopen. Wenn das Amt für Biosphärenreservat Schaalsee Maßnahmen in welcher Form auch immer plant, sollte es selbstverständlich sein, die jeweils betroffene Gemeinde und ihre Bürger zu informieren und das Projekt vorzustellen. Kann das Amt Gemeinde und Bürger überzeugen, ist es in Ordnung. Wenn nicht, wird das Projekt nicht durchgeführt.
  • Keine die Wirtschaftlichkeit von Land- und Forstwirtschaft einschränkende Diktate und bürgernahe Bewirtschaftung der Gewässer.
  • Keine unangemessene Behinderung von notwendigen Baumaßnahmen, wie Um- und Ausbau vorhandener Gebäude und zum Beispiel Errichtung von Carports, Terassen usw. Hier sollte niemand auf den Gedanken kommen zu glauben, die Bürgerinitiative  LEBEN  IM  RESERVAT  möchte wildes Bauen unterstützen. Das Gegenteil ist der Fall. Das Amt für Biosphärenreservat Schaalsee lässt jedoch bei Baumaßnahmen jegliche Form von Abwägung vermissen. Da der Bürger u.a. auch das Amt für Biosphärenreservat Schaalsee mit seinen Steuergeldern bezahlt, muss das Amt endlich begreifen, das es für den Bürger da ist und nicht umgekehrt.
(Quelle: www.leben-im-reservat.de)


Vertreter:   Herr Moog
Telefon:   038873/33448
Internet:   http://www.leben-im-reservat.de
 
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