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Kunstwege kreuzen sich am Kloster

Gesamte Kirche in Ausstellung einbezogen / Künstler aus ganz Deutschland dabei

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Rehna • Die Ausstellung „Kreuzwege“ öffnete am Sonnabend am Rehnaer Kloster ihre Pforten. Mehr als 20 Künstler aus ganz Deutschland und unterschiedlicher Genres präsentieren in der Kunstschau bis Herbst ihre Werke.


„Über Kreuzwege oder über die Kunst führt hier der Weg in die Kirche“, meinte Birger Radsack, Kunstschmied aus Stresdorf, der dafür am Sonnabend die letzte Hürde vor dem Rehnaer Kunsthaus beseitigte. Aus Anlass der Eröffnung der Ausstellung „Kreuzwege“ öffnete er das durchgängige Metallgeländer des Kirchplatzes und gab diesem Durchgang seinen persönlichen Schliff.
An der Ausstellung sind 22 Künstler aus allen Genres mit zahlreichen Kunstwerken aus Malerei und Grafik sowie mit Skulpturen, Schmuck und großen wie kleinen Kunstwerken beteiligt.


Symbol für Treffen und Abschied
Zur Eröffnung bot eine Bewegungs- und Klangperformance weitere Anregungen, sich mit dem Thema zu beschäftigen. „Ich habe bemerkt, dass eine der Linden in gerader Achse zum Altar steht“, erklärte To Helbig, Maler aus Pinnow, der zur Eröffnung Seile vom Altar zu den Bäumen spannte, sie verkreuzte und in Bewegung versetzte. „Kreuzwege stehen für Bewegung, Zusammentreffen und Auseinandergehen“, erläutert er seine Darstellung.

Unterstützt wurde diese Aktionskunst mit einer Klangperformance von Thomas Sander. „Die CD habe ich extra dafür aufgenommen. Die Geräusche aus dem Lautsprecher neben der Kirchtür überschneiden sich mit den Klängen der Orgel in der Kirche, sowie dem Geräusch des Schneidbrenners von Birger Radsack — auch das ist wieder ein Kreuz“, freut sich der Schweriner Klangkünstler über das gelungene Experiment.


Kunstwerke bis Ende September zugänglich
„Ein großer Dank gilt meinen Kollegen und Künstlern, die mit viel persönlichem Engagement diese großartige Ausstellung ermöglichten, aber auch der Rehnaer Kirchgemeinde für die offene Aufnahme, so dass die gesamte Kirche mit Kirchplatz und Kreuzgang einbezogen werden konnte“, bedankte sich Organisator Ulrich Rudolph vom Rehnaer Kunsthaus.

„Auslöser“, so stellte er ganz eindeutig klar, „war das Wirken des Künstlers Amos Wolfgang Napierski aus Wedendorf, der seit vergangenem Herbst mit dem fallenden Laub oder den Blüten den Kirchplatz Tag für Tag ästhetisch verändert, Kreuzwege anlegt und zum Nachdenken bewegt“, würdigte Rudolph das Engagement des Freigeistes.

„Natürlich will ich auch die Künstler selbst in den Blickpunkt rücken, in der Hoffnung auf Käufer. Denn davon lebt eine Galerie“, ist Rudolph auch Realist.

Doch unabhängig davon bietet die Ausstellung, die bis zum 26. September in und an der Kirche und im Kreuzgang zu betrachten ist, für jeden Besucher eine Bereicherung. „Ich werde ganz bestimmt das eine oder andere Kunstwerk in der Kirchenarbeit thematisieren, denn das Kreuz ist ein urchristliches Symbol, der Kreuzweg auch ein Leidensweg auf der Suche nach Gott“, freut sich Pastor Andreas Ortlieb auf neue Einblicke, andere Dimensionen und moderne Zugänge zu diesem Thema.

von Iris Weiß
aus SVZ vom 16.08.2004



Link:   http://www.svz.de/newsmv/lr/gad/index.html
Link2:   http://www.kunsthaus-rehna.de
Datum:   17. August 2004
Sort Nummer:   2
 
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