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In Nesow geht eine Ära zu Ende

In zehn Tagen übergibt Bürgermeister Krischkowski die Amtsgeschäfte an Wolfgang Illgen

Ein alter Mann dankt ab und wird künftig wohl eher auf dem Spielplatz anzutreffen sein, als in Amtsstuben, Gemeinde- oder Ausschusssitzungen: Helmut Krischkowski. Nach mehr als vier Jahrzehnten Kommunalpolitik übergibt der 71-Jährige in zehn
Tagen die Amtsgeschäfte an den neuen Nesower Bürgermeister Wolfgang Illgen.

Die Pfeife ist aus. Auf dem Spielplatz wird nicht geraucht. Schon gar nicht wenn Paula-Marie dabei ist. Die Vierjährige ist die Enkeltochter von Helmut Krischkowski, dem Mann, der wie kaum ein anderer die Gemeinde Nesow geprägt hat. Seit 1960 ist er ohne Unterbrechung in der Gemeindevertretung, seit 1994 Bürgermeister.


Lob an die Gemeindevertreter

Seine Amtszeit geht zu Ende. In zehn Tagen wird er während der konstituierenden Sitzung die Amtsgeschäfte an den neu gewählten Bürgermeister Wolfgang Illgen übergeben. Er war bislang Krischkowskis Stellvertreter. "Ich bin froh, dass er der neue Bürgermeister geworden ist. Er wird die eingeschlagene Richtung beibehalten - hier und da Verbesserungen machen, schließlich ist er jung und hat viele Ideen", sagt Krischkowski.

Er selbst war nicht mehr zur Wahl angetreten. Denn: "Man muss aufhören, wenn die Menschen sagen ,schade'. Ich weiß, dass ich alt bin, wäre nach Ablauf einer neuen Amtsperiode 76Jahre."

Mit Blick zurück sagt Krischkowski: "Ich hatte Top-Gemeindevertreter. Wir haben immer Probleme ausdiskutiert und meistens einstimmig den Weg beschlossen. Was wir leider nicht geschafft haben, ist der Straßenausbau nach Dorf Nesow. Hier hatte uns das Amt für Landwirtschaft in Wittenburg von einem Termin auf den nächsten vertröstet." Im Zuge eines Flurneuordnungsverfahrens sollte das Bauvorhaben realisiert werden.

Gemeinde verfügt über ein fünfstelliges Guthaben

Realisiert werden sollte auch etwas anderes: eine Fusion mit der Stadt Rehna. Krischkowski war letztlich dafür. Sie scheiterte jedoch, als es in der entscheidenden Abstimmung eine Patt-Situation gab: drei Befürworter, drei Nein-Sager. Der siebente Nesower Gemeindevertreter war an jenem Abend nicht im Dorfgemeinschaftshaus dabei.

Auf das Dorfgemeinschaftshaus ist Krischkowski übrigens besonders stolz. Es wurde voll saniert, vom Fundament bis zum Dach. Trotz des finanziellen Kraftaktes wirtschaftete die Gemeinde so, dass sie nicht ihr Vermögen verpulverte. 80000Euro hatte sie noch zum 1. Januar dieses Jahres auf der hohen Kante.

Michael Schmidt

aus SVZ vom 3.07.2004



Link:   http://www.svz.de/newsmv/lr/gad/index.html
Datum:   03. Juli 2004
Sort Nummer:   2
 
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