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Landesdenkmalpfleger besuchten Rehna: Klosterverein überzeugte

Um das schwierige Verhältnis von Denkmalpflege und Tourismus ging es bei der Tagung der Landesdenkmalpfleger in Schwerin.

Bis heute befassen sich 300 Denkmalpfleger, Restauratoren und Wissenschaftler aus zehn Länder mit Themen wie Denkmalpflege zwischen Kommerz und Konservierung, Denkmäler als Museen und Kirchen als Anziehungspunkte.

Frauen und Männer mit Kameras, Schreibblöcken und Handies bewaffnet, konnte man gestern rund um das Lange Haus, im Klostergarten und auf dem Marktplatz sowie in der Mühlenstraße beobachten. Das war nicht verwunderlich, denn eine der sieben Arbeitsgruppen tagte gestern mit rund 40 Teilnehmern aus ganz Deutschland im Rehnaer Kapitelsaal. Unter den Gästen war auch Sabine Horn vom Landesamt für Denkmalpflege Schwerin. Die 30-Jährige sagte den LN: "Der Grat zwischen Vermarktung und der Vermittlung kultureller Werte ist schmal. Die allgemeine Tendenz der Vernetzung von Angeboten und den sanften Tourismus begrüßen aber die Rehnaer Teilnehmer."

Dem schließt sich auch Denkmalpflegerin Christine Czymay (43) aus Berlin an. Die gebürtige Güstrowerin hat sich extra die Sektion vier der Tagung ausgewählt, um einen Tag in Rehna weilen zu können. Da sie in der Bundeshauptstadt im Amt für Denkmalpflege für den dörflichen Bereich zuständig ist, würde die Klosterkirche sowie zu ihren Interessengebieten zählen. Sie resümierte: "Ich bin vor vier Jahren mal durch Rehna gefahren. Hatte aber die Zeit im Nacken. Heute habe ich alle Zeit der Welt für dieses schmucke Städtchen."

In Auswertung der Fachvorträge im Kapitelsaal fasst sie das Thema so zusammen: Wenn nicht gerade "große Events im Kreuzgang des Kleinods gefeiert würden", könne sie mit der Vermarktung leben. Auch die Rehnaer Klosterfeste im Abstand von zwei Jahren würden den über 850 Jahre alten Mauern keinen ernsthaften Schaden zufügen. Wenn allerdings wie geplant in fünf oder sechs Jahren ganze Busladungen mit Besuchern die Kleinstadt und ihr Klosterareal anfahren, müsse man als Verein und Kommune sanfte Steuerungsmechanismen in Sachen Tourismus einbauen.

Eva Doßmann, die Vorsitzende des Rehnaer Klostervereins, hatte mit ihrem Team die Teilnehmer liebevoll umsorgt. So bekamen die Gäste im Kreuzgang auf rustikalen Tischen einen herzhaften Rehnaer Klostertopf serviert. Gegessen wurde aus irdenen Schüsseln und mit Holzlöffeln-eben eine Stunde Mittelalter in Rehna des Jahres 2004.

Von Gerhard Dietrich, LN
aus LN vom 12.06.2004



Link:   http://www.luebecker-nachrichten.de/news/regional/nordwest-mecklenburg.htm
Datum:   12. Juni 2004
Sort Nummer:   2
 
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