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Auf den Spuren von Ernestus

850 Jahre Bistum Ratzeburg / Touristischer Pfad nach Rehna geplant

Auf den Spuren von Mönch Ernestus will der Klosterverein Rehna wandeln. Im Rahmen der Feierlichkeiten 850 Jahre Bistum Ratzeburg soll an Ernestus, dem Begründer des Kloster Rehnas, erinnert werden. Bestandteil ist die Eröffnung des "Mönch-Ernestus-Wanderweges" von Ratzeburg nach Rehna.

Wenn in der Inselstadt in diesem Jahr 850 Jahre Bistum Ratzeburg begangen wird, dann gehören die Rehnaer einfach dazu. Nicht nur weil der Dom über der Inselstadt heute noch ein mecklenburgischer Dom ist. Nein, der Begründer des Rehnaer Klosters fand 1236 den Weg an die Radegast und gründete um die bestehende Kirche das Kloster Rehna.

"Eine Geschichte, die verbindet", sagt Burkhard Schmidt vom Klosterverein. Somit wurde bei den über 100 Mitgliedern des Vereins nicht lange diskutiert. Vielmehr werden sich die Rehnaer werbewirksam für ihre Heimatstadt auf lauenburgischer Seite mit einbringen und die gemeinsame verbindende Geschichte zelebrieren. "Geplant ist ein Theaterstück zum Kloster Rehna, das darin endet, dass der Begründer Ernestus sich auf den Weg nach Rehna begibt", erzählt Schmidt. Dabei handelt es sich um eine Aufführung in historischen Gewändern, die in einem wahrhaft echten Fußmarsch in Richtung Rehna mündet. Bei Vorgesprächen im Ratzeburger Festkomitee war man jedenfalls begeistert von dieser Idee.

Auf welchen Pfaden sich vor rund 800 Jahren der Mönch bewegte, ist zwar nicht bekannt, doch als sehr wahrscheinlich scheint die Orientierung an den Kirchen. Orte wie Schlagsdorf und Demern werden als Zwischenstationen links und rechts des zukünftigen "Mönch-Ernestus-Wanderweges" eine Rolle spielen. In diesen Orten wird ein Nachtlager bereitstehen, Essen und Trinken wie im Mittelalter gereicht. So zumindest die Idee.

"Ein neues touristisches Angebot, mit vielleicht jährlich wiederkehrendem Charakter," meint Schmidt. Schließlich führen viele Wege nach Rehna. Was der Kulturinitiative Maurine-Radegast mit dem Martensmann gelang, könnte somit auch dem Klosterverein mit Ernestus gelingen. Präsentierte doch der Verein Ernestus bereits zum Martensmannfest im Jahr 2002 vor dem Deutschen Haus.

Die Aufführung des Theaterstückes und Start zur Wanderung ist für Mitte August 2004 vorgesehen. Bis dahin, so Schmidt, wolle man auch die Schilder für den Wanderweg aufgestellt haben.

von Volker Bohlmann
aus SVZ vom 7.02.2004

Hintergrund
Nach der Neuordnung Nordelbiens durch Heinrich des Löwens wurde im Jahr 1154 das Bistum Ratzeburg gegründet. Dieses reichte im Westen von Bergedorf bis in den Osten nach Wismar. Im Norden wurde es durch die Trave und im Süden durch die Elbe bei Boizenburg begrenzt. Als erster Bischof wurde Evermod berufen. Zu seiner Zeit begann der Dombau in Ratzeburg, welcher 60 Jahre später abgeschlossen wurde. Mit dem Westfälischen Frieden 1648 erfolgte die Eingliederung nach Mecklenburg. Mit dem "Groß-Hamburg-Gesetz" 1937 wurden die mecklenburgischen Enklaven lauenburgisch. Die kirchliche Grenze blieb, der Dom ist heute noch ein mecklenburgischer Dom.



Link:   http://www.svz.de/newsmv/lr/gad/index.html
Datum:   09. Februar 2004
Sort Nummer:   4
 
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