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28 Handwerker und Händler gründeten Gewerbeverein Rehna

Der Wohlstand einer Stadt fällt nicht vom Himmel, sondern beginnt mit den Ideen in den Köpfen der Bürger

Es war eine Zitterpartie bis zum Schluss. Zwei Stunden vor Mitternacht wählten 28 Rehnaer Handwerker, Gewerbetreibende und Freiberufler am Donnerstag ihren 1.Vorsitzenden des neuen Vereins für Handwerk und Handel in Rehna. Das Vertrauen erhielt Rechtsanwalt Hanno Hoffmann. Der 50-Jährige hat seit 1996 seine Kanzlei in der Klosterstadt. Er engagierte sich zuvor in der CDU-Ortsgruppe und der Bürgerinitiative "Für faire Preise im Abwasserzweckverband".



Seit 14 Jahren hatte es ebenso regelmäßige wie vergebliche Versuche gegeben, ein derartiges Gremium fest zu etablieren. Die Palette der Zusammenkünfte und halbherzigen Aktivitäten reicht von der CDU-Mittelstandsvereinigung bis zum Einzelversuch eines nach der Wende zurückgekehrten Uhrmachermeisters. Doch nie kam es zum Eintrag eines Vereins, es wurde zwar viel geplant, aber wenig umgesetzt. Als aber im Herbst 2003 ein Büro aus Hamburg eine Machbarkeitsstudie für das Projekt " Handwerker- und Klosterstadt Rehna" vorstellte, gab es von den Fachleuten Kritik wegen des nicht existierenden Gewerbevereins.

Damit war der Stein erneut ins Rollen gebracht: Vertreter des Klostervereins, des Amtes Rehna und zehn Handwerker bündelten ihre Ideen in einer Art Initiativgruppe. So unter anderem Bernhard und Uwe Wroblewski, Torsten Arndt, Reinhard Hamann und Werner Schelinski. Dann verteilte das Team rund 140 Einladungen in und um Rehna. Zur Gründungsversammlung kamen gar über 60 Handwerker und Gewerbetreibende, 28 von ihnen unterschrieben spontan den Aufnahmeantrag.

Burkhard Schmidt, er gehört zum Kopf der Initiativgruppe und ist Vorsitzender des Klostervereins, hatte vor der Wahl die Anwesenden in einem leidenschaftlichen Vortrag über die Notwendigkeit eines schlagkräftigen Gewerbevereins informiert. Unter dem Motto "Der Wohlstand einer Stadt fällt nicht vom Himmel, sondern beginnt mit den Ideen in den Köpfen der Bürger" zeigte Schmidt Realitäten und Visionen für Rehna auf. So müsse die Stadt "ein Geheimtipp" zwischen den Oberzentren Schwerin und Lübeck werden. Dazu sollen Galerien von Kunsthandwerkern am Kloster, Gästemagneten wie das Kloster- und Martensmannfest sowie die Stadt als beliebter Wohnstandort beitragen. Gemeinsam soll am Stadtmarketing gearbeitet werden.

von Gerhard Dietrcih
aus Lübecker Nachrichten vom 24.01.2004



Link:   http://www.ln-online.de/news/regional/nordwest-mecklenburg.htm
Datum:   24. Januar 2004
Sort Nummer:   4
 
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