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Weichen stellen für die Zukunft

Verein für Handwerk und Handel in Rehna gegründet / 28 Unternehmer mit dabei

Rehnas Unternehmer und Handelstreibende wollen neu durchstarten. Am Mittwochabend (Donnerstag; Anmerkung von rehna.de) wurde der Verein für Handwerk und Handel in Rehna aus der Taufe gehoben. 50 Unternehmer folgten der Einladung einer Rehnaer Aktionsgruppe.

Die Wirtschaft in Rehna will sich selbst reformieren, mit Eigeninitiativen der Zukunft entgegen gehen. So zumindest der Tenor der Gründungsversammlung des Vereins für Handwerk und Handel am Mittwochabend in Rehna.

Damit wurde endgültig ein Schlussstrich unter dem Kapitel Gewerbeverein gezogen, welcher nie eine tragende Rolle in der Klosterstadt spielte.

Trotz flammender Rede von Mitinitiator Burkhard Schmidt und seinen 17 Thesen zur Belebung der Wirtschaft in Rehna, gestaltete sich die Suche nach einem ersten Vorsitzenden ein wenig schwierig. "Keiner wird allein gelassen, der Vorsitzende kann auf die Unterstützung der Mitglieder bauen", warb Schmidt.

Die Last der Verantwortung, sie vermochte am Ende Hanno Hoffmann zu tragen: "Ich werde den Posten des 1. Vorstandsvorsitzenden für ein Jahr übernehmen". Erleichterung im Saal des Hotels "Stadt Hamburg", denn nun fanden sich Torsten Arndt als 2. Vorstandsvorsitzender und Bernhard Wroblewski als Kassenwart. Und Reinhard Hamann wird die Aufgabe Außenwerbung übernehmen.

Die Unterstützung der Stadt sicherte Bürgermeister Werner Schnee zu: "Ich hoffe und wünsche mir mit diesem Verein eine schlagfertige Truppe, deren Fachleute ihr Wissen bei der Gestaltung der Stadt in Form der Mitarbeit in den Ausschuessen der Kommune mit einbringen." Aus Sicht von Schmiedemeister Bernhard Wroblewski, Worte mit denen sprichwörtlich der Nagel auf dem Kopf getroffen wurde: "Ja, es muss etwas getan werden".

Mit Blick auf die acht Konkurse und zahlreiche Leerstände in jüngster Vergangenheit sei es auch nicht verwunderlich, dass das "Stadtsäckel leer ist", betonte Schmidt. Die Lage der Wirtschaft sei desolat und werde wohl in naher Zukunft nicht besser. "In der Nachbarschaft brechen Vereine wie unserer zusammen, es ist ein Spiegelbild der Wirtschaft und unsere Chance zugleich, dass sich Rehna zum wirtschaftlichen Zentrum entwickeln kann", so Schmidt. Ein schwerer Weg, der aber an der Verkehrs-achse B 104 schon mit der Verbannung von Fremdwerbung in der Stadt, der Schaffung eines Gütesiegels für Rehnaer Handwerk und Handel, der weiteren Ansiedlung von Kunsthandwerkern am Kloster (Ende Februar) mit Leben erfüllt werden kann. Dass das Kloster Aushängeschild der Kleinstadt ist, dessen waren und sind sich die Unternehmer bewusst.

Grundlage, den "Marktplatz Rehna" mit Leben zu erfüllen, sei die Pflege der Gemeinschaft. Und da sei Rehna nun wirklich spitze, betont Wroblewski mit Blick auf Ereignisse wie Schützenfest, Klosterfest und Martensmann. Zehntausende von Gästen strömen an diesen Tagen in die Kleinstadt.

Aus Sicht von Burkhard Schmidt sei es nun an der Zeit, dass die Kleinstadt an der Radegast sich ihre Nische abseits der gläsernen Einkaufstempel in Schwerin und Lübeck suche und durch Flair, guten Service, seriöse Angebote in Handel und Handwerk von sich reden mache.

Eine Meinung, die am Mittwoch 28 Handwerker und Gewerbetreibende teilten und sich prompt in die Mitgliederliste des Vereins für Handwerk und Handel eintrugen.

Binnen vier Wochen will Hanno Hoffmann die nächste Versammlung einberufen, um den Worten Taten folgen zu lassen.

Volker Bohlmann


Kommentar
Der Wohlstand einer Stadt fällt nicht vom Himmel, sondern beginnt mit Ideen in den Köpfen der Bürger. Der Leitspruch der Gründungsversammlung hat es in sich. Den Pulsschlag der Wirtschaft in Rehna zu erhöhen, das bedarf aber auch Veränderungen in der politischen Struktur. Das Engagement der Unternehmer im Parlament für einen wirtschaftlichen Wandel ist unabdingbar. Nur die Befreiung aus der Lethargie ist der einzige Weg, die Klosterstadt erneut zum TatOrt zu machen. TatOrt!? Ja, TatOrt ist jenes Schlagwort, mit dem die Klosterstadt bundesweit als Umwelthauptstadt von sich reden machte. Was spricht dagegen im Einklang mit Natur und Umwelt erneut zum TatOrt wirtschaftlichen Handelns in der Region aufzustreben. Packen wir es an.

von Volker Bohlmann
aus SVZ vom 24.01.04



Link:   http://www.svz.de/newsmv/lr/gad/index.html
Datum:   24. Januar 2004
Sort Nummer:   3
 
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