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Nächstes Jahr im Deutschen Haus

7. Neujahrsempfang in Rehna mit 100 Gästen aus Politik und Wirtschaft

Rund 100 Gäste kamen am vergangenen Freitag zum Rehnaer Neujahrsempfang im Langen Haus zusammen. Bürgermeister Werner Schnee ließ in seiner Begrüßungsrede das vergangene Jahr Revue passieren und kündigte die Eröffnung des Deutschen Hauses für Ende Februar an.

Was lange währt, wird endlich gut - so könnte die Geschichte der Sanierung des Deutschen Hauses in Rehna betitelt werden. "Ich habe selbst kaum noch daran geglaubt, aber die Sanierung soll Ende Februar tatsächlich abgeschlossen werden", prognostizierte Bürgermeister Werner Schnee in seiner Eröffnungsrede zum 7. Neujahrsempfang in der Klosterstadt Rehna.

Das im Jahre 1570 erbaute historische Gebäude zählt zu einem der ältesten Häuser in Mecklenburg und soll künftig als kulturelles Zentrum sowohl für die Vereine der Stadt als auch für kulturinteressierte Bürger Rehnas und der Umlandgemeinden offen sein. "Die Tradition Rehnas soll im Deutschen Haus weiterleben", sagte Schnee. Auch der nächste Neujahrsempfang soll in dem mittelalterlichen Fachwerkhaus stattfinden, kündigte der Bürgermeister an.


Eingemeindung und Kommunalwahl
Weiterhin sprach Werner Schnee vor den rund 100 geladenen Gästen aus Politik und Wirtschaft sowie den Vertretern der 25 Rehnaer Vereine von der eventuell bevorstehenden Eingemeindung der Orte Nesow, Holdorf und Löwitz - und den anstehenden Wahlen der neuen Stadtvertretung am 13. Juni.

In seinem Rückblick auf die vergangene Wahlperiode hob Schnee sowohl erfreuliche als auch negative Aspekte der Kommunalpolitik hervor. Besonders stolz sei er auf die demographische Entwicklung der Stadt: Von 1998 bis 2003 stieg die Einwohnerzahl von 2755 auf 2824.

In den vergangenen fünf Jahren sei es gelungen, das Stadterneuerungsprogramm erfolgreich durchzuführen: Schnee nannte in diesem Zusammenhang den Klosterkomplex, den Nord-Süd-Flügel des Langen Hauses sowie zahlreiche private Gebäude.


Gewerbetreibende werden vertrieben
Wirtschaftlich hätte sich die Stadt allerdings weniger positiv entwickelt. Hier seien der Kommunalverwaltung jedoch oft die Hände gebunden.

"Wir können lediglich die Rahmenbedingungen schaffen", erklärte der Bürgermeister und ging auf den Stellenabbau beim Unterwäsche-Hersteller "Tricota-Ferus" (SVZ berichtete) ein. "Es tut weh, wenn Arbeitsplätze für viele Frauen verloren gehen." Mit der Einstellung der Produktion am Standort gehe eine jahrzehntelange Tradition der Herstellung von Untertrikotagen in Rehna verloren, bedauerte der Gastgeber des Neujahrsempfanges. Er kritisierte außerdem, dass Bauanfragen beim Kreis zu lange liegen blieben und dadurch Gewerbetreibende vertrieben würden.

Im Zusammenhang mit der Debatte über die Ganztagsschule sprach Schnee seine Hoffnung auf schnelle Entscheidungen aus: "Das Votum des Kreistages sollte im Sinne der Kinder bald gefällt werden." Traurig sei die Diskussion um die Busfahrtkosten für die Schüler, die die Ohnmacht des Kreises erkennen lasse.

Nach dieser kritischen Eröffnungsrede gingen Gäste und Gastgeber zum gemütlichen Teil des Abends über und taten sich am kalten und warmen Büfett des Rehnaer Gasthauses "Zum Sonneneck" gütlich.

von Ulrike Steinbach
aus SVZ vom 12.01.04



Link:   http://www.svz.de/newsmv/lr/gad/index.html
Datum:   12. Januar 2004
Sort Nummer:   3
 
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