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Klosteranlage in Miniatur

Kirche wird im Maßstab 1:40 nachgebaut / 50000 Steine benötigt

Das Kloster in Rehna wird neu gebaut. Nicht in Originalgröße, aber als Modell im Maßstab 1:40. Es wird im kommenden Jahr Besuchern der Klosteranlage einen Blick aus der Vogelperspektive ermöglichen. Rund 50000 Steine werden für die Anlage im Miniaturformat benötigt.

Es wird eine Puzzlearbeit, die ihre Zeit braucht, darüber sind sich Bauingenieur Rainer Lange und sein Team von fünf Frauen einig. Seit Anfang September ist die Gruppe in Form eines ABM-Projektes damit beschäftigt, etwas Bleibendes für die Besucher der Kleinstadt zu schaffen. Ein Miniaturmodell der Klosteranlage wird maßstabsgerecht gefertigt und soll Einblicke in Bereiche der Anlage ermöglichen, die vielen Besuchern verborgen bleiben. Initiiert wurde das Vorhaben über die FAW-Rehna, den Antrag stellte die Stadt.

Nach einigen Recherchen nimmt das Bauvorhaben nun Gestalt an. Im Entstehen ist die Version der heutigen Klosterkirche. Das Klostergemäuer wird aus Wellpappe gefertigt. "Der zweite Schritt besteht darin, ein Modell aus Holz zu schaffen und dieses mit Tonziegeln zu versehen", sagt Müller. Der Wunsch, die Anlage in Anlehnung an die Klosteranlage im Jahr 1550 zu schaffen, gestaltete sich hingegen schwierig. "Es wurden alte Unterlagen gewälzt, viel haben wir nicht gefunden", bedauert Müller. Um die sechs Monate andauernde ABM sinnvoll zu nutzen, habe man sich nun entschlossen, das Modell der jetzigen Klosterkirche zu bauen.

Der Spaß und die Freude an der Arbeit kommen da nicht zu kurz, auch wenn Konzentration wichtig und Fingerspitzengefühl gefragt sind. "Gebastelt hat jeder von uns schon einmal, aber maßstabgerechtes Bauen ist etwas anderes", sagt Ute Geßner. An die Vorbereitungen erinnert sich Cindy Hecht sehr gut: "Wir haben die Steine gezählt, um die Höhe des Bauwerkes herauszufinden." Nicht zu vergessen, die Arbeit mit dem Bandmaß: "Das Bauwerk wurde im Detail vermessen. Alle wichtigen Daten erfasst", sagt Rainer Lange. Nun heißt die Aufgabe, die gewonnenen Daten aufs Modell zu übertragen. Damit die Kirche im Kleinformat dem Original sehr nahe kommt, geht es ab und an in die Modellwerkstatt nach Lübeck. "Dort holen wir uns Anregungen und lassen uns den einen oder anderen Trick zeigen", so Lange. Dazu gehöre u. a. die Fertigung von Tonziegeln. "Nach unseren Berechnungen brauchen wir 30000 Steine für das Mauerwerk und 17000 Dachziegel", sagt Lange. Somit beginnt in diesen Tagen das Schneiden der zwei Zentimeter mal ein halben Zentimeter großen Steine aus Modellton. Gebrannt werden die handgefertigten Backsteine im "Klosterformat" mit Unterstützung der Rehnaer Schule.

Vier Monate verbleiben den Frauen, um das Modell wei-testgehend zu vervollkommnen. Ein kleiner Baustein im Projekt Kloster, der die Anlage in Zukunft schmücken wird.

von Volker Bohlmann
aus SVZ vom 4.11.03



Link:   http://www.svz.de/newsmv/lr/gad/index.html
Datum:   04. November 2003
Sort Nummer:   3
 
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