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Neue Chance für das Traumpaar?

Nach dem Mammutkreis-Debakel atmen Kommunalpolitiker im Nordwestkreis auf.

Sie sehen nun eine historische Chance für die freiwillige Fusion Nordwestmecklenburgs mit der Hansestadt Wismar.

Machen oder gemacht werden? Diese Frage steht nach dem Scheitern der Gebietesreform im Raum. Der Mammutkreis Westmecklenburg jedenfalls dürfte Geschichte sein, noch bevor er geboren wurde. Einen "Moloch", wie Reimar von Böhl und von Klaas das Gebilde mit 6700 Quadratkilometern Fläche und einer halben Million Einwohnern nannte, wird es nicht geben. Das hat das Landesverfassungsgericht in Greifswald klargestellt. Dieser Großkreis hätte aus den Landkreisen Nordwestmecklenburg, Ludwigslust und Parchim sowie den Städten Schwerin und Wismar bestanden.Also ist kleiner Denken angesagt. Strukturen mit Entfernungen, die ehrenamtliche Abgeodnete auch ohne Jet bewältigen können, müssen her. Das hat der Kreistag Nordwestmecklenburg auf Initiative der PDS-Fraktion schon früh erkannt. Bereits 2006 erteilten die Abgeordneten Landrat Erhard Bräunig (SPD) den Auftrag, bei Wismars Bürgermeisterin Rosemarie Wilcken (SPD) anzuklopfen. Die Gründe gelten auch heute: Die Fusion von Aufgaben und Ämtern zwischen dem Landkreis und der Hansestadt Wismar hat sich über die Jahre kontinuierlich entwickelt. Eine freiwillige Fusion zwischen NWM (120600 Einwohner) und Wismar (42400 Einwohner) hätte eine angemessene Größe und böte für Wismar die Möglichkeit der immer wieder gewünschten Flächenausdehnung zur wirtschaftlichen Entwicklung. Außerdem könnte die Selbstbestimmung der Hansestadt Wismar erhalten bleiben. Luise Krüger, Fraktionschefin der Linken (ehemals PDS) bekräftigt diesen Vorstoß. Auch CDU und FDP sind nicht abgeneigt.


Aus Sicht von Wismars Bürgermeisterin sei im Land zunächst eine Gemeindegebietsreform fällig: "Die Städte im Land müssen, auch über Eingemeindungen, als Strukturpunkte gestärkt werden." Das klingt allerdings nicht danach, als liebäugele Rosemarie Wilcken mit den Nachbarn vom Nordwestkreis. Ihr Kollege Erhard Bräunig weist darauf hin, dass "wir eine Gebietsreform dringend brauchen."


Quelle:

SVZ vom 30.07.2007



Datum:   30. Juli 2007
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