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Rehna wird zur Staufalle

Ferienzeit ist Bauzeit. Das trifft zumindest für den Bereich der Stadt Rehna zu. Dort beginnt das Straßenbauamt Schwerin jetzt mit der Erneuerung der B 104 zwischen Ampelkreuzung und dem Deutschen Haus.

REHNA - In wenigen Tagen bestimmen schwere Baufahrzeuge das Stadtbild. Das Straßenbauamt Schwerin lässt im Auftrag des Bundes den Abschnitt der Bundesstraße 104 zwischen der Ampelanlage und dem Deutschen Haus das Granitsteinpflaster aufnehmen und die Ortsdurchfahrt komplett asphaltieren. Die Folge: Vollsperrung der B 104 für vier bis sechs Wochen.

Die wichtigsten Vorbereitungen sind gelaufen. "Die Submission ist abgeschlossen. Den Zuschlag erhielt die Eurovia Kavelstorf", sagt Susann Ringel, zuständige Sachbearbeiterin beim Straßenbauamt Schwerin.

Die genaue Terminierung des Projektes erfolge im Rahmen der Anlaufberatung in der kommenden Woche, so ein Vertreter von Eurovia gegenüber der SVZ. "Grundlegende Voraussetzung, damit die Bagger rollen können, ist die Fertigstellung der Ortsdurchfahrt Bülow", betonten sowohl Ringel als auch Rehnas Bauamtsleiter Hans-Martin Buschhart. Hintergrund: Die Strecke Rehna-Bülow-Carlow-Raddingsdorf-Schönberg gilt als offizielle Umleitung für den Lkw-Verkehr. "Das sind zwölf Kilometer mehr als die Route über die B104. Wir denken, das ist zumutbar", sagt Susann Ringel.

Mit Blick auf die derzeitige Baustelle Bülow rechnet Hans-Martin Buschhart mit einem Baubeginn an der Bundesstraße für Anfang August: "Zwischen 17. Juli und 21. Juli erfolgt auf der Ortsdurchfahrt Bülow das Einbringen des Unterbaus und der Asphaltschichten. In direkter Folge könnte in Rehna begonnen werden."

Während der Schwerlastverkehr weiträumig an Rehna vorbei rollt, dürfen Pkw die innerstädtische Umleitung und damit die Hinterstraße befahren. Allerdings befürchten einige Anwohner der Hinterstraße, dass dennoch Brummis durch die enge Straße rollen und die im 18. Jahrhundert erbauten Häuser erschüttern. "Dem wollen wir durch Sperren entgegenwirken", so Buschhart gestern gegenüber unserer Redaktion. Des Weiteren sollen Ordnungsamt und Polizei Kontrollfunktionen übernehmen. Dennoch hoffen viele Anwohner, dass die Laster auf der A20 bis Upahl fahren, um über Schwerin zur A 24 zu gelangen. Buschhart: "Wir gehen von einer Ausschilderung ab Autobahnabfahrt aus."

Im Hause des Straßenbauamtes rechnen die Experten mit einem zügigen Bauverlauf. Susann Ringel: "Die Fläche ist mit 2400 Quadratmetern verhältnismäßig klein. Der Untergrund bleibt drin. Nur die Deckschicht ist zu erneuern."

Sechs Jahre nach der Verlegung der Granitsteine investiert das Straßenbauamt erneut 100000 Euro und erhält jene Straßenoberfläche, die es vor Jahren schon favorisierte.

Gut angelegtes Geld meinen zahlreiche Anwohner. Der Grund: Der Lasterverkehr nimmt stetig zu. Stadt und Bürger klagen über Absackungen im Straßenkörper und über Risse in sanierten Häusern. Über Details und die genaue Ausschilderung der Umleitungen zum Straßenbau will das Schweriner Amt in den kommenden Tagen noch informieren.

von Volker Bohlmann
aus SVZ vom 12.07.2007



Link:   http://www.svz.de/lokales/gadebusch.html
Datum:   12. Juli 2007
Sort Nummer:   1
 
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