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Mit der Sonne kamen die Gäste

Rehna begeht Auftakt zur 777-Jahrfeier mit Fest rund um mittelalterliches Kloster

Rehna (Bernd-Michael Möschl) • Hatte der Regen zu Beginn des Wochenendes noch die größten Befürchtungen genährt, so konnten die rührigen Organisatoren vom Klosterverein gegen Sonnabendmittag aufatmen. Mit der Sonne kamen auch die zahlreich erhofften Gäste, um mit den Rehnaern das Klosterfest zu feiern. Die drei ereignisreichen Tage bilden den Auftakt zu einer ganzen Festwoche, mit der Rehna die 777. Wiederkehr seiner urkundlichen Ersterwähnung begeht. Siedler aus dem Hessischen seien im 12. Jahrhundert als Erste hier im gerade von Heinrich dem Löwen eroberten Slawenlande nordöstlich der Elbe sesshaft geworden, erklärte Annette Seyfert. Die engagierte Restauratorin führte drei Mal jeweils fast 100 Interessierte mit sachkundigen Erläuterungen durch die erhaltenen Klostergebäude, deren Ursprünge von Benediktinermönchen errichtet worden waren.

Bald aber zogen im Kloster Rehna die seinerzeit weiß gewandeten Nonnen des Prämonstratenserinnen-Ordens ein und führten es zu einer wirtschaftlichen Blüte, die noch heute anhand der imposanten Feld- und Backsteinarchitektur zu erahnen ist.

Für die Besucher besonders eindrucksvoll waren die teilweise hervorragend restaurierten Wandmalereien in der ehemaligen Gerichtslaube sowie im so genannten Kapitelsaal, der ursprünglich wohl als Gästerefektorium diente, später u.a. Schulturnhalle war und heutzutage ein begehrtes Trauzimmer für Hochzeitspaare ist.

Während sich auf der Bühne im Klosterhof jugendliche Musik-, Ballett- und Zirkus-Talente, Meckelbörger Deelenstampers, De Plattdütsche Verein to Rehna und „Reuters Fritzen“ mit ihren hinreißenden Darbietungen abwechselten, wurden originelle Produkte sowie Leckereien aus der Region angeboten.

Viele Mitmachideen
locken Jung und Alt

Für viele Besucher war die anschließende Tombola in einem wahren Blumenmeer das, was die vergnüglichen Spielangebote im Klostergarten vom Bogenschießen und Mönchskegeln über Rattenwerfen, Gaudi-Angeln bis zum waschechten Ritterturnier auf Steckenpferden waren – eine tolle Mitmachidee.

Bei Marcus Burmeister aus Bäbelin bei Neukloster konnten Groß und Klein eigenhändig den funktionstüchtigen Nachbau eines „Trebuchet“ genannten mittelalterlichen Katapults mit wassergefüllten Luftballons als Wurfgeschossen ausprobieren.

Auf dem Kirchplatz hatten Handwerker, fliegende Händler, kunstfertige Gesellen und Gaukler im Schatten der uralten Linden einen stilvollen Mittelaltermarkt aufgebaut, der nicht nur Neugierige in Scharen anzog, sondern auch zu manchem Unikat-Kauf verführte.

Chore vereinigen sich zueinmaligem Klangerlebnis


Nebenan gaben Spielleute ihr Bestes mit handgemachter Musik. Auch das musikalische Zusammentreffen des Stadtchores Rehna, dem Theodor-Körner-Chor und der Kantorei Holm gestaltete sich zu einem einzigartigen Erlebnis, obwohl es wegen des Umzugs aus dem Nonnengarten in die wettergeschützte Kirche ein wenig aus dem Blickfeld der Besucher geriet. Nach und nach aber füllte sich das Gotteshaus dann doch noch bis fast auf den letzten Platz.

Wieder an der frischen Luft, die sich mittlerweile sonnendurchflutet freundlich zeigte, kam das reichhaltige Kuchenbuffet – selbstgebacken und angerichtet von Mitgliedern des Klostervereins und der Kirchgemeinde – gerade recht. Manch einer nutzte die Gelegenheit zu einem Plausch mit den historisch kostümierten Gastgebern. Da sorgte natürlich auch Ulla Tews als ältestes Klostervereinsmitglied und Rehnaer Original für manchen Lacher.

Burkhard Schmidt alias „Mönch Ernestus“ verbarg nicht, welcher Riesenstein ihm vom Herzen gerollt sei, weil doch „der Himmel ein Einsehen hatte“. „Ganz großes Dankeschön auch den vielen Helfern aus der Stadt und Nachbarschaft, die nicht im Klosterverein sind, aber unkompliziert zur Stelle waren, wo immer sie gebraucht wurden“. Da sich der Regen wenigstens am Sonnabend und Sonntag weitgehend zurückhielt, bestand berechtigte Hoffnung, dass die Organisatoren nicht auf ihren vorab verauslagten Kosten von rund 27000 Euro sitzen bleiben.

aus SVZ vom 18.06.2007



Link:   http://www.svz.de/newsmv/lr/gad/index.html
Link2:   http://www.kloster-rehna.de
Datum:   18. Juni 2007
Sort Nummer:   1
 
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