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Chance für Asphaltstraße steigt

Rehna wartet auf Zeichen aus dem Verkehrsministerium / Häuser nehmen Schaden

Rehna (Volker Bohlmann) • Das Granitsteinpflaster im Verlauf der Ortsdurchfahrt der B 104 durch Rehna könnte bald Geschichte sein. Das Straßenbauamt Schwerin beabsichtigt den Forderungen der Anwohner nachzukommen und die Ortsdurchfahrt zu asphaltieren. Der Grund: Die Straße ist marode. Die beschauliche Altstadt von Rehna wird mehr und mehr von Lastkraftwagen dominiert. Allein in den vergangenen Jahren hat sich die Zahl der Brummis verdoppelt. „Wenn das mal reicht. Ich behaupte sogar, nach Einführung der Lkw-Maut sind es vier Mal so viele Laster wie vor Jahren“, sagt Walter Dechow. Allein an einem Sonntag zählte der Rehnaer mehr als 300 Lkw, die die schmale Gletzower Straße in Höhe des Deutschen Hauses durchfuhren. Daran dürfte sich in naher Zukunft kaum etwas ändern. Folglich fordern die von den Erschütterungen geplagten Anwohner eine Asphaltierung der Ortsdurchfahrt. Der Zeitpunkt steht allerdings noch in den Sternen. Eine Sprecher des Schweriner Verkehrsministeriums sagte gestern gegenüber unserer Redaktion: „Asphaltierung oder Granit – die Gremien haben sich noch nicht festgelegt. Die Abteilung Städtebauförderung muss sich abschließend beraten. Die Entscheidung wird aber zügig fallen.“Bis dahin müssen sich die Anwohner über die rollenden und teils über Unebenheiten springenden tonnenschweren Fahrzeuge ärgern. Die Folge der Belastung: „Die Wände unserer Häuser reißen. Durch die Erschütterung ,fallen’ selbst die Sender meiner digitalen Sat-Anlage immer wieder durcheinander“, so Dechow. Eine Erfahrung, die schult. Somit ist die Telefonnummer des Straßenbauamtes Schwerin Bestandteil eines jeden Telefonregisters. Über Wochen durften sich in Schwerin die Mitarbeiter den Sorgen und Forderungen der Rehnaer annehmen. Damit steht das Straßenbauamt nicht allein. Die gravierenden Straßen- und Häuserschäden vor Augen, fasste das Stadtparlament einen Beschluss zur Asphaltierung des Abschnittes Deutsche Haus bis Bülower Straße. Nach SVZ-Informationen möchte das Straßenbauamt allerdings die gesamte Innenstadt (B 104) bis einschließlich Ampelkreuzung asphaltieren. „Die Stadt hat Ende April alle notwendigen Unterlagen dem Schweriner Ministerium überreicht. Wir hoffen, dass dem Anliegen der Bürger Rechnung getragen wird. Die städtebauliche Sanierung ist vor dem Abschluss. Es muss uns daran gelegen sein, die geschaffenen Werte zu erhalten“, so Bauamtsleiter Hans-Martin Buschhart.Mit Städtebaufördermitteln in Höhe von 61000 Euro wurde damals auch die Verlegung des Granitsteinpflasters gefördert. Dieses war aus denkmalpflegerischen Gesichtspunkten gut, aber aufgrund des Lkw-Verkehrs ist die Natursteinstraße zerfahren. Anwohner und Kommune sehen nur eine Lösung: eine Bitumenschicht. Sind sich alle Gremien einig, könnte das Aufbringen im Juli 2007 erfolgen. Pläne für Umleitungen liegen vor: Während der Schwerlastverkehr großräumig an Rehna vorbeizuführen ist, könnten über die Hinterstraße die Pkw rollen. Die Kontrolle müssten die Polizei, der Kreis und die Stadt übernehmen.



Datum:   16. Mai 2007
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