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Ex-Molkerei steht Tapetenwechsel bevor

Jugendliche und Schule engagieren sich für MedienWerkStatt

Rehna (Von Volker Bohlmann) • Musik komponieren, Videofilme drehen und fotografieren– das sind drei Angebote der „MedienWerkStatt“ Rehna. Für das Projekt werden geeignete Räumlichkeiten gesucht. Vorübergehend finden die Jugendlichen in der alten Molkerei eine Bleibe für ihre Werkstatt. Hinter den dicken Mauern der ehemaligen Molkerei ist von Behaglichkeit keine Spur. Bauschutt, kahle Wände und feucht-kühle Luft in den unbeheizten Räumen laden nicht zum Verweilen ein. Die vier Mädchen und Jungen um Christian Malz, Projektleiter der „MedienWerkStatt“ der Kulturinitiative Maurine-Radegast, lassen sich von solch Nebensächlichkeiten kaum von ihrem Vorhaben abbringen.

Sally Pfeifer, Wulah Stroth, Sarah Gundlach und Tommy Mayer haben Pläne: Der Ausbau eigener Arbeitsräume, wo sie ihre Liedtexte mit aktuellen Rhythmen mischen, selbst gedrehte Videofilme schneiden oder gar digitale Fotos für Plakate aufbereiten können.

Lust und Interesse, sich auszuprobieren, das haben die vier jungen Leute. Getreu dem Motto „Der Weg ist das Ziel“ fand Sarah Gundlach zur Medien-Truppe: „Es macht Spaß, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen - mitmachen ist wichtig.“

Ein Ansatz, den Christian Malz und Rainer Kruse von der Kulturinitiative Maurine-Radegast als ideale Voraussetzung sehen, um „den Jugendlichen die Arbeit mit verschiedensten Medien zu vermitteln“.

20 Jugendliche arbeiten in der „MedienWerkStatt“
Vor drei Jahren initiierte die Kulturinitiative mit der Schule die „MedienWerkStatt“, um das Freizeitangebot an der Ganztagsschule zu bereichern. „Mit Erfolg“, wie Rainer Kruse heute sagt, denn „mittlerweile nutzen 20 Jugendliche das Angebot, um ihre kreativen Gedanken innerhalb verschiedener Projekte umzusetzen. Darunter eigene Musik-CD´s und Filme.“

Kruse sieht in Christian Malz einen Projektleiter „der auf unkonventionelle Art und Weise im Bereich Video-Musik-Internet die Begeisterung Einzelner in die richtigen Bahnen lenken kann“. Weitaus entscheidender sei aber: „Wir greifen Dinge auf, die die Jugendlichen mitbringen. Damit wollen wir ihnen zeigen, wie aus einer Idee ein fertiges Produkt entstehen kann“, sagt Kruse.

Umbau: Mädchen und
Jungen packen mit an

Dass die alte Molkerei aus baulicher Sicht marode ist, sei für das Vorhaben „MedienWerkStatt“ nicht entscheidend: „Was junge Leute selbst aufbauen, respektieren sie“, sagt Rainer Kruse, der viele seiner Schützlinge aus seiner Arbeit als Schulsozialarbeiter kennt.

Ob sich das Provisorium Molkerei irgendwann zum echten Jugendzentrum mausert, steht noch in den Sternen. Eigentümer des leerstehenden Hauses ist die Stadt Rehna. „In einem gewissen Rahmen dürfen die Schüler das Gebäude vorübergehend nutzen. Wir als Stadtvertreter müssen in einer der nächsten Sitzung entscheiden, welche Funktion das Haus künftig erhält“, sagt der amtierende Bürgermeister Hans-Jochen Oldenburg.

Rainer Kruse und Christian Malz hoffen, dass eine Kooperation zwischen Jugendhilfezentrum „Käthe Kollwitz“, Schule, Kulturinitiative und Kommune der Grundstein sein könnte, die alte Molkerei als Jugendzentrum umzufunktionieren. Nicht zuletzt sucht auch der Jugendklub nach neuen Räumen.

aus SVZ vom 20.02.2007



Link:   http://www.svz.de/newsmv/lr/gad/index.html
Link2:   http://www.schule-rehna.de
Datum:   20. Februar 2007
Sort Nummer:   2
 
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