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Biogasanlage: Offizielle Standortsuche beginnt

Stadtvertreter besichtigen Anlage bei Stavenhagen

Rehna (Von Volker Bohlmann) • Die Diskussion um die geplante Biogasanlage Rehna geht in den Ausschüssen der Stadtvertretung weiter. Das Ziel: die Suche nach einem geeigneten Standort und die Prüfung der Umweltverträglichkeit. Nicht auf der Tagesordnung, aber dennoch Diskussionspunkt war für die Vertreter des Bauausschusses Rehna die Thematik Biogasanlage. „Das Bauamt bedauert jetzt, dass die Unterlagen nicht rechtzeitig in die Ausschüsse gelangten. Genau das war unser Kritikpunkt, jetzt liegen die Schriftstücke vor“, so Ausschussmitglied und Stadtvertreter Günther Steinert. Eine grundlegende Diskussion im Vorfeld wäre dem Investor in jedem Fall hilfreicher gewesen.“Steinert, der als parteiloses Mitglied der SPD-Fraktion im Stadtparlament angehört, geht mit Fraktionskollegen Michael Drechsler konform. „Eine offene Diskussion wäre wünschenswert. Wir werden das Vorhaben kritisch begleiten. Ich möchte allerdings an dieser Stelle betonen: Wir sind nicht gegen neue Technologien“, betont Drechsler. Fest eingeplant ist mittlerweile die Besichtigung einer Biogasanlage in der Nähe von Stavenhagen. Als Termin nennt das Bauamt der Stadt Rehna den 3.März. Sämtliche Stadtvertreter erhalten die Chance, sich über die Arbeitsweise und eventuelle Risiken solch einer Biogasanlage zu informieren. Zahlreiche dieser kleinen Energiekraftwerke sind in der Region Gadebusch-Rehna bereits in Betrieb. Darunter in Bülow, Köchelstorf, Wakenstädt und Paetrow/Passow. Dort gewinnen die Landwirte aus Gülle, Maissilage sowie Grünabfällen Methangas für eine Verstromung bzw. Wärmegewinnung für die eigenen Anlagen. Dabei handelt es sich ausschließlich um Biogasanlagen mit einer Größe von 0,3 bis 0,5 Megawatt und nicht wie die in Rehna geplante Großanlage mit einer 1-Megawatt-Leistung. Mittlerweile bezeichnet der Rehnaer Volksmund das Vorhaben Biogasanlage als „Furzkraftwerk“. Der Titel kommt nicht von ungefähr, denn in Sternberg wehren sich derzeit hunderte Bürger gegen die Errichtung einer 1-Megawatt-Anlage, sie fürchten Geruchsbelästigungen („Sternberger Duft“). Vorteile, wie günstige Fernwärme, stehen dort Kritikpunkte wie die Vernichtung von Landschaftsschutzgebieten und die Verbauung von Ackerflächen gegenüber.

Quelle:
SVZ vom 03.02.2007



Datum:   05. Februar 2007
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