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Landrat brüskiert Stadtvertreter

Bräunig warb beim Neujahrsempfang für höhere Umlage und Biogas

Rehna (Von Michael Schmidt) • Den Neujahrsempfang der Stadt Rehna hat Landrat Erhard Bräunig für einen umstrittenen Werbefeldzug genutzt. Er warb nicht nur für eine höhere Kreisumlage, sondern auch für eine Biogasanlage. Dass der Neujahrsempfang von Rehna auch heute noch Gesprächsthema ist, darüber braucht sich Landrat Erhard Bräunig nicht wundern. Denn Stadtvertreter fühlten sich brüskiert, als der Landrat während des Neujahrsempfangs Position bezog für den Bau einer umstrittenen Biogasanlage in der Nähe der Rehnaer Schule. Sie monierten: Der Kreisvater wisse scheinbar mehr über die geplante Biogasanlage als die Stadtvertreter.

Ein Abgeordneter sagte wörtlich: „Wir finden es sehr merkwürdig, dass der Landrat versucht, sich in lokale Entscheidungsprozesse einzumischen. Er ist hier nur Gast.“ Kritik übte selbst Bräunigs SPD-Parteifreund Michael Drechsler: „Der Landrat lehnte sich zu weit aus dem Fenster. Wir Stadtvertreter fühlen uns überrumpelt.“

Landrat Bräunig hatte zuvor mehrfach für neue Lösungen bei der Energiegewinnung geworben. Zudem kündigte er in seiner Rede auch indirekt die Erhöhung der Kreisumlage an.Reaktionen darauf gab es prompt.

Am Rande der Feierlichkeiten sagte Rehnas Bürgermeister Werner Schnee: „Wenn der Kreis die Umlage auf 36 oder 37 Prozent steigen lassen würde, wird es eng für uns. Wir können im Gegenzug nicht die Grund- und Gewerbesteuern erhöhen. Damit machen wir unsere Betriebe kaputt.“

Trotz der brisanten Themen wurde der Neujahrsempfang das, was er werden sollte: ein Dankeschön der Stadt an Unternehmer, Vereine und Institutionen. 120 Gäste waren der Einladung in das Lange Haus gefolgt. Angler, Autohändler, Maler, Pfarrer, Straßenbauer, Arbeitsmarkt- und Verwaltungsexperten saßen ebenso an den Tischen wie der Lübecker Martensmann und sein Nachtwächter (beide in Zivil). Sie hörten, welche Erfolge die Stadt im Jahr 2006 aufweisen konnte: Millionenbeträge flossen in Bau- und Sanierungsvorhaben. Nicht unerheblich war der Eigenanteil, den die Stadt dafür aufbrachte.

Anfragen neuer
Unternehmen liegen vor

Für die Zukunkft hofft Bürgermeister Schnee auf die Ansiedlung neuer Unternehmen: „Wir müssen schnell sein. Es gibt Anfragen von Firmen. Sie interessieren sich nicht in erster Linie für den Quadratmeterpreis der Fläche, sondern für eine intakte Struktur mit Kindergärten, Schulen und Verkehrsanbindungen.“ Um welche Unternehmen es sich handelt, dazu machte Schnee keine Angaben.

Übrigens: Ein Wiedersehen mit so manchem Besucher des Neujahrsempfangs wird es noch in diesem Jahr geben. Holms Bürgermeister Walter Rißler: „Wir sind gespannt, wie Rehna die 777-Jahrfeier begeht und bereiten uns darauf vor, mit Bussen herzufahren.“

aus SVZ vom 15.01.2007



Link:   http://www.svz.de/newsmv/lr/gad/index.html
Datum:   15. Januar 2007
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