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Bagger stürzt in Mühlenteich

Fahrer unverletzt / Bergung heute Vormittag / Raupe sichert den Bagger

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Rehna (Von Michael Schmidt) • Aufregung in Rehna: Bei der Entschlammung des Mühlenteichs ist gestern Nachmittag ein 24 Tonnen schwerer Bagger im Schlamm versunken. Mit einem Tatra-Allrad-Lkw soll das Baufahrzeug heute geborgen werden. „So, alle Mann in Deckung, falls das Seil reißen sollte“, ruft ein Mann in Trainingsjacke. Er geht zurück, gibt ein Signal, Motoren heulen auf. Doch nichts bewegt sich. Der Mann schüttelt den Kopf, winkt ab: „Das wird nichts.“ Dann steckt er sich ein Zigarilo an, kommt zurück an den Bagger, in dem er vor kurzem noch saß – ehe das Malheur begann.

„Der Bagger stand an der Uferkante, dann kippte er langsam ab“, berichtet ein Augenzeuge. Ein anderer meint: So etwas könne passieren, das Unglück schlafe eben nicht. In diesem Fall war Uwe R. der Leidtragende. Seit 1983 ist er Baggerfahrer, verfügt über Routine und Erfahrung – und nun dies. Uwe R. zieht wieder an seinem Zigarillo. Dann sagt er zu seinem Kollegen: „Wir müssen den Bagger rausbekommen, sonst ist er morgen versunken, wenn wir Pech haben.“ Der beruhigt ihn, zeigt auf ein armdickes Stahlseil. Deren Enden sind am Bagger und einer 15Tonnen schweren Raupe an Land befestigt.

Heute soll der Bagger aus dem Mühlenteich gezogen werden. Der Gadebuscher Unternehmer Klaus Abraham will sich ans Werk machen. Zum Einsatz kommt voraussichtlich ein Tatra-Allrad-Lkw.

Fast auf den Tag genau vor einem Jahr hatte es einen ähnlich spektakulären Zwischenfall am Faulen See in Schwerin gegeben. Auch dort sackte ein 25-Tonnen-Koloss während der Entschlammungsarbeiten ab. Zur Bergung wurden zwei Abschleppfahrzeuge und ein 90-Tonnen-Kran eingesetzt. Mit geballter Kraft zogen sie den Havaristen damals aus dem Morast.

aus SVZ vom 17.11.2006



Link:   http://www.svz.de/newsmv/lr/gad/index.html
Datum:   17. November 2006
Sort Nummer:   1
 
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