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Eine Feier mit Freunden

Rehna: Martensmann begeistert empfangen /Kulturprogramm bis Mitternacht

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Rehna (Von Volker Bohlmann) • Einen grandiosen Empfang hatte der Martensmann am Wochenende in Rehna. Die freundliche Aufnahme war nicht nur dem mitgebrachten Fass Rotspon geschuldet. Vielmehr freuten sich die Rehnaer, mit Horst Possehl einen guten Freund begrüßen zu dürfen. Glühende Kohlen im Schmiedefeuer, der lautstarke Ruf des Plattdeutschen Vereins „Hey kümmt“ und das Klappern der Hufe von den Pferden an der vierspännigen Kutsche – all dies sind vertraute Zeichen eines der schönsten Stadtfeste rund um die alte Klosterkirche: die Ankunft des Martensmannes.

Der Bote fand auch hunderte Jahre nach der ersten Tour seiner Amtsvorgänger den Weg an die Radegast. Somit zogen Steffen Maack und Michael Jürß bei der Ankunft vor dem Deutschen Haus kräftig an den Zügeln ihres Gespanns, als die Kutsche mit dem Boten das Deutsche Haus in der Gletzower Straße erreichte. „Na Martensmann, lass dich richtig begrüßen“, freute sich dort Schmiedemeister Bernhard Wroblewski und nahm den Lübecker Boten, alias Horst Possehl, richtig in den Arm.

Während sich der Gesandte im Haus nach seinem Schlafgemach umschaute, ließ Wroblewski seinen Hammer auf den eisernen Radreifen des Gefährts tanzen. „Das hört sich gut an, die Fahrt darf fortgesetzt werden.“ Bevor der Vierspänner mit Martensmann und dem Fass Rotspon allerdings gen Schwerin rollt, bleibt bekanntlich in Rehna Zeit für ein ausdauerndes Fest in und um die mittelalterlichen Kreuzgänge. Zu den wichtigsten Zutaten gehört zweifelsohne der süffige Lübecker Rotspon, welchen Possehl sicher auf der Kutsche vertäut hatte. „Liebe Freunde. Die Rüben-Lieder kenn ich und das Marzipan habt ihr schon. Aber es ist, wie es ist: Seit Zeiten kommt die Hansestadt ihrer Pflicht nach und bringt 150 Liter des besten Weines nach Schwerin.“ Kaum ausgesprochen, da rollt das Eichenfass mit dem Rotwein an der Bühne vorbei in die Klosterschänke.

Und damit ist es wie vor hunderten von Jahren: Gut gefüllt kam das Fass am Martinstag nie nach Schwerin. Kein Wunder, denn in Rehnaer steht damals wie heute der Traubensaft nicht gerade in kleinen Bechern zur Verkostung bereit.

Die Weinprobe und das Fest ließen sich am Sonnabend an die 2000 Menschen nicht entgehen und weihten zugleich den neuen Festplatz hinter dem Langen Haus ein.

Für rhythmische Begleitung sorgte die Kühsener Blasmusik vor der Kulisse zahlreicher feierlich geschmückter Schaustellerbuden. Im ehrwürdigen Gemäuer, auf der neuen Hochbühne im Kreuzgang, brachte am Abend Folk & Skiffle-Train aus Schwerin mit Geige und Waschbrett das Publikum in Schwung. Kloster- und Gewerbeverein hatten zudem alle Hände voll zu tun, um die Gäste zu bewirten. Dem Slogan „De Rehnsche Dullheit kennt kein End“ wurden Besucher und Gastgeber gerecht. Erst nach Mitternacht erlosch das letzte Licht.

Quelle: Volker Bohlmann SVZ vom 13.11.2006



Link:   http://www.svz.de/newsmv/lr/gad/index.html
Link2:   http://www.martensmann.de
Datum:   13. November 2006
Sort Nummer:   1
 
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