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Bekenntnis zum Mühlenteich

Rehna: Stadt stellt ca. 70 000 Euro für Entschlammung bereit / Wenige Spenden

Rehna (Von Volker Bohlmann) • Die ersten Spundwandteile der Fischtreppe sind gesetzt, jetzt will die Stadt Rehna die Entschlammung des Mühlenteiches voranbringen. Die Kosten für diese Aktion belaufen sich auf ca. 70 000 Euro. Circa einen Meter tief werden in den kommenden Wochen die Bagger ihre Schaufeln in den morastigen Boden des Mühlenteiches graben. So zumindest sieht es der Plan der Stadt Rehna vor, um das Kleinod mitten in der Stadt teilweise zu entschlammen. Nach derzeitigen Berechnungen kommen rund 14000 Kubikmeter Schlamm aus dem Teich.

Trotz unterschiedlicher Auffassungen der einzelnen Bürgergemeinschaften und Parteien im Stadtparlament fanden die Parlamentarier auf der jüngsten Sitzung einen gemeinsamen Nenner: „Die Entschlammungskosten sind abzüglich der Spendengelder zu übernehmen.“

Nach ersten Schätzungen dürften sich die Kosten auf ca. 70000 Euro belaufen. Dank des Angelvereins Radegasttal Rehna (1500Euro), Spenden der Bürger (ca. 1000 Euro) und bereitgestellter Mittel aus dem Heinrich–Sternberg–Fonds (mittlerweile 15000Euro) sowie 5000Euro Pflegeaufwand vom Wasser- und Bodenverband stehen bislang 22500Euro bereit. „Die restlichen Gelder entnehmen wir der Stadtrücklage“, sagt Bürgermeister Werner Schnee. Hierbei dürfte es sich derzeit um ca. 43000 Euro handeln.

Obwohl der Griff in die Stadtkasse schmerzlich ist, erinnerte Stadtvertreter Heinrich Teegen an die geführte Grundsatzdebatte: „Wir haben immer gesagt, wenn wir die Fischtreppe bauen, entschlammen wir den Teich. Rehna ohne Mühlenteich, ist schließlich nicht mehr Rehna.“

Obwohl zuvor in den Ausschuessen über das Vorhaben heftigst diskutiert wurde, betonte Hans-Jochen Oldenburg: „Ich persönlich bin nicht gegen die Entschlammung. Dies macht aber nur Sinn, wenn wir gleichzeitig einen intakten Schlammfang schaffen.“ Daran müsse im kommenden Jahr intensiv gearbeitet werden.

Torsten Richter erinnerte an die große Chance für Rehna: „Die Fischtreppe kostet der Kommune keinen Cent. Wir müssen die Gelegenheit zur Entschlammung ergreifen. In naher Zukunft gibt es für solch ein Projekt keine Genehmigung mehr.“ Allerdings, so Richter, man müsse kontrollieren, was an Schlamm abgefahren wird. Richter: „Für die eingesetzten Finanzmittel wollen wir möglichst viel Leistung erhalten.“

Als grundsätzlich falsch stufte Parlamentarier Alfred Böttcher das Vorhaben ein: „Die Aktion ist wirkungslos und bringt langfristig nur feuchte Keller in der Holmer Straße. Der Mühlenteich muss bis auf fünf und die Radegast bis auf drei Meter ausgehoben werden.“ Woher das Geld kommen soll, vermochte Böttcher nicht zu sagen.

Einigkeit herrschte jedenfalls darüber, den bisherigen Schlammfang an der Brücke Goethestraße mehrmals im Jahresverlauf auszuheben, bis eine wirkungsvollere Lösung realisierbar ist.

aus SVZ vom 01.11.2006



Link:   http://www.svz.de/newsmv/lr/gad/index.html
Datum:   01. November 2006
Sort Nummer:   2
 
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