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Spundwände werden in den Mühlenteich gerammt

Aufstiegshilfe für Steinbeißer, Bachneunauge und Co.

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Rehna (mare) Für die Fischtreppe in Rehna werden zur Zeit Spundwände in den Mühlenteich gerammt. „Im versandeten Teich finden wir erst in rund acht Metern Tiefe tragfähige Materialien“, sagt der Diplom- Ingenieur Heiko Schneider vom Planungsinstitut biota. Deswegen sind die Spundwände rund 10 Meter lang.

Die Stahlwand soll das Wasser aber nicht nur von den Bauarbeiten an der Fischtreppe abgrenzen, sondern sie bleibt im Teich dauerhaft bestehen. Der Grund hierfür ist das starke Gefälle zwischen Ober- und Unterlauf der Radegast. Das Gefälle von 3,70 Meter muss über eine Länge von 170 Metern abgestuft werden, so dass die Treppe bereits im jetzigen Mühlenteich beginnt. Die Distanz zwischen Ober- und Unterlauf verringert sich so bereits im Teich um 1,10 Meter. Der restliche Höhenunterschied wird, flussaufwärts gesehen, vor dem jetzigen Teich abgestuft. Die Wand zwischen Teich und Treppe soll rot verklinkert werden.

Die Fische müssen an der Treppe 35 Stufen, so genannte Riegel, überwinden, um in den Oberlauf der Radegast zu gelangen. Diese Steinriegel weisen verschiedene Strömungsgeschwindigkeiten auf. Beispielsweise entsteht hinter den im Flusslauf eingelassenen Steinen „Strömungsschatten“, die die Fische als Ruhezonen nutzen können. Durch die unterschiedlichen Geschwindigkeiten der Strömung können Fischarten mit verschiedenen Ansprüchen die Radegast aufsteigen. Beispielsweise bevorzugen Bachneunauge, Steinbeißer und Schlammpeitzger ein geringes Gefälle mit niedrigen Geschwindigkeiten.

Mitte November soll die Fischtreppe fertig sein. 450000Euro kostet das gesamte Projekt.

aus SVZ vom 10. Oktober 2006



Link:   http://www.svz.de/newsmv/lr/gad/index.html
Datum:   10. Oktober 2006
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