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Regionale Schule Rehna bekommt Umweltpreis

Rehna/Schwerin - Erfolgreiche Schüler aus Rehna: Mit ihrem Konzept zur Nutzung regenerativer Energien im Gebäude errangen die zehnten Klassen den zweiten Platz im Umweltwettbewerb des Landes.

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Bereits zum zweiten Mal zählen die Schüler der Regionalen Schule "Käthe Kollwitz" in Rehna zu den Preisträgern des Umweltpreises von Mecklenburg-Vorpommern, den die Landesregierung jetzt zum neunten Mal in Schwerin vergab. Unter insgesamt sechs Bewerbern belegten die Klosterstädter nach ihrem Sieg im Jahr 2004 dieses Mal den zweiten Platz.

Im vergangenen Schuljahr hatten sich die Rehnaer Schüler der zehnten Klassen im Rahmen ihrer Jahresarbeiten mit Formen der nachhaltigen Energiegewinnung beschäftigt. Frank Arndt, Florian Grade, Stefanie Hoffmeister, Matti Holm, Anne Kratzki und Albert Michaelis erarbeiteten dabei seit Januar zusammen mit ihren betreuenden Lehrern Uwe Seemann, Thomas Barsch, Burkhard Hase und Reiner Kruse das Projekt "Öko-Audit-Haus für regenerative Energie".

Durch innovative Technik kann sich das Gebäude komplett durch Sonne und Wind selbst versorgen. Über Solaranlagen wird dabei sogar das Wasser für die benachbarte Turnhalle erwärmt. Zukünftig soll die Nutzung erneuerbarer Energien noch erweitert werden. Dafür entsteht im Zuge von Umbauarbeiten eine neue Solaranlage, deren Strom direkt ins Netz eingespeist werden soll. Seit mehreren Jahren werden zudem die Verbrauchswerte von Strom gemessen. Die Auswertung erfolgt fächerübergreifend.

Für die Präsentation im Schweriner Landtag erarbeiteten die Schüler auch Plakate zum Thema erneuerbare Energien. "Wir haben im Internet und in Büchern geforscht was hinter Solar- und Windenergie steckt und die praktischen Nutzungen anhand unseres Hauses aufgezeigt", erklärte Projektteilnehmerin Anne Kratzki, die mit ihrer früheren Mitschülerin Stefanie Hoffmeister zur Preisverleihung in Schwerin angereist war. Beide Preisträgerinnen haben bereits Ausbildungen zur Einzelhandelskauffrau begonnen. "Ich wollte aber gerne bei der Verleihung dabei sein", sagte Hoffmeister.

Neben der konkreten Ausarbeitung lobte die Jury die Beständigkeit, mit der in Rehna der Umweltschutz vorangetrieben wird. "Die Umweltbildung hat hier eine lange Tradition und reicht bis in die 60er Jahre zurück. Das ist gelebter Naturschutz", hob Professor Wolfgang Riedel von der Universität Rostock hervor, der die Laudatio für die Rehnaer hielt. Die Juroren seien erstaunt gewesen über die enge Kooperation zwischen Schülern, Lehrern, Schulleitung und der Kommune.

Den Lohn für das jahrelange Engagement in Sachen Umwelt konnte die Schule nun in Form des zweiten Platzes und einer Finanzspritze von 10 000 Euro entgegennehmen. Der erste Preis ging an das "Umweltteam" der Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen, das Einsparmöglichkeiten im Bereich der Schule ermittelt hatte und sich über 15 000 Euro freuen durfte.

Von Sven Eriksson, LN
aus Lübecker Nachrichten vom 23.09.2006



Link:   http://www.ln-online.de/
Link2:   http://www.schule-rehna.de
Datum:   24. September 2006
Sort Nummer:   2
 
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