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Wassertreten am Kloster

Rehna: Entspannung mit Kneippbädern am Rande der Buga

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Rehna (Von Volker Bohlmann ) • Die Kunst des Wassertretens, wie es einst Sebastian Kneipp als ganzheitliche Heilmethode zelebrierte, können künftig die Besucher der Stadt Rehna auskosten. Im Innenhof der historischen Kirchanlage nahm die Stadt wieder einen artesischen Brunnen in Betrieb. Er liefert kaltes Quellwasser für Fußbäder. Mit dem Wissen um alte Heilmethoden schmieden die Rehnaer ihre Zukunftspläne. Nach dem Anbohren eines artesischen Brunnens laufen jetzt die Vorbereitungen für den Bau von Kneippbädern an der Ostseite der Kreuzgänge. Eine Attraktion, die nicht nur weiterreisenden Besuchern der Schweriner Buga 2009 Erholung und Entspannung am Außenstandort Rehna ermöglichen soll.

„Diese Wasserquellen sind ein Geschenk für das Kloster“, sagt Burkhard Schmidt. Dem Mitglied des örtlichen Klostervereins schwebt vor, weitere zwei Wasserentnahmestellen vom artesischen Brunnen aus zu speisen – eine im Nonnengarten und eine im Klostergarten. Günstiger ließen sich die dortigen Grünanlagen nicht bewässern. Zudem sei Wasser immer ein Anlaufpunkt für Touristen.

Mit dem Thema Brunnen beschäftigten sich jüngst der Bau- sowie der Umweltausschuss der Kommune. War in ersten Projekten noch von einem Ableiten des Wassers in die Regenwasserkanalisation die Rede, empfehlen jetzt beide Gremien, dass das Nass umfangreich genutzt wird. „Wasser ist ein Geschenk und für uns eine Herausforderung, es sinnvoll zu nutzen“, sagt der Chef des Umweltausschusses Torsten Richter. Ob letztlich unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten das Brunnenwasser unter dem Kreuzgang in den Nonnengarten laufen kann, wie Burkhard Schmidt es favorisiert, bleibt offen. „Wir haben alle wichtigen Vorbereitungen getroffen. Das Leitungssystem ist verlegt“, sagt Rehnas Bauamtsleiter Hans Martin Buschhart.

Einigkeit herrscht darüber, das kühle Nass für ein Kneippbad am Hang zum Heinrich-Sternberg-Park zu nutzen. „Das Wasser kommt mit 8 Grad Celsius aus circa 100 Metern Tiefe“, sagt Ideengeber Burkhard Schmidt. Des Weiteren ist ein Wasserspielplatz für Kinder im Gespräch. Versiegen dürfte die Quelle nicht. Nach Schätzungen liefert der Brunnen 15 Kubikmeter Wasser in einer Stunde. Aus Sicht von Schmidt gewinnt die Kleinstadt mit den Kneippbädern aus touristischer Sicht erheblich an Potenzial und gehört damit zu den wenigen Kommunen in Norddeutschland mit solch einer Attraktion.

Von Volker Bohlmann
aus SVZ vom 05. September 2006



Link:   http://www.svz.de/newsmv/lr/gad/index.html
Datum:   05. September 2006
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