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Radegast künftig ohne Hindernisse

Fischtreppe: Umweltausschuss stellte Planungen vor / Baubeginn am Montag

Rehna (Von Volker Bohlmann)
Das Projekt Fischtreppe Rehna nimmt weiter Gestalt an. Knut Hünemörder, Chef des Wasser- und Bodenverbandes Stepenitz-Maurine, stellte dem Umweltausschuss die aktuellen Planungen vor. „Am morgigen Freitag ist Anlaufberatung und am kommenden Montag geht es mit den Arbeiten los“, sagt Knut Hünemörder. Beim Chef des Wasser- und Bodenverbandes Stepenitz-Maurine laufen alle wichtigen Fäden zusammen, denn als Auftraggeber koordiniert der Verband das Vorhaben. Das größte Problem dabei: „Die Zeitpläne sind eng gesteckt. Bis zum 11. November müssen alle Arbeiten abgeschlossen sein, um die Fischtreppe vollends mit Fördergeldern und Ausgleichsmitteln zu finanzieren‚“ sagt Hünemörder.

Der Vorteil: Die Stadt Rehna muss keinen Cent dazu bezahlen. Dennoch werden 350000 Euro in das ehrgeizige Vorhaben investiert. Nach ersten Entwürfen beliefen sich die Projektkosten auf 700000 Euro. Aber knappe Finanzmittel bei Stadt und Land zwangen die Planer, eine kleinere, aber ebenso wirkungsvolle Variante zu Papier zu bringen. „Oberstes Anliegen ist es, einen Flusslauf ohne Hindernisse zu schaffen, um seltenen Fischarten und Kleintieren den Aufstieg in den Oberlauf zu gewähren“, sagt Umweltausschussvorsitzender Torsten Richter.

Ein rein technisches Bauwerk erhalten die Rehnaer nicht. Dank geschickter und ausdauernder Verhandlungen konnte das Staatliche Amt für Umwelt und Natur Schwerin gewonnen werden, eine sinnvolle Variante für Tiere und zugleich optisch vertretbare Lösung fürs Stadtbild zu finanzieren. Der Aufsteig erhält nun Feldsteinelemente und eine Klinkermauer rund um die Spundwand im Mühlenteich, so Hünemörder. Insgesamt werden 35 so genannte Riegel in die 180 Meter lange Fischtreppe eingebaut, 60 Meter lang wird die Spundwand im Teich, die parallel zum Jungfernstieg bis zum Wehr verläuft.Der Aufstieg findet seine Fortsetzung rechts hinter dem Parkplatz: Über eine zusätzliche Flussschleife mäandert die Radegast bis zur Flusssohle. Mühle und Parkplatz erhalten durch zusätzliche Spundwände einen Schutz.

Den Zuschlag für das Projekt erhielt die Firma Umweltbau Perleberg. „Das Unternehmen arbeitet derzeit für uns in Schönberg. Ein weiterer Bautrupp wird bereitgestellt“, sagt Hünemörder. Im Zuge der Arbeiten muss der Mühlenteich im Bereich der Fischtreppe im großen Stil entschlammt werden. Die Stadt erwägt jetzt, dass gesamte Kleinod auszubaggern. Der Angelverein Radegastal Rehna e.V. spendete bereits 1500 Euro für dieses Vorhaben (SVZ berichtete).

Der Umweltausschuss der Stadt entschied am Mittwochabend, weitere 10000 Euro aus dem Heinrich-Sternberg-Umweltfonds bereitzustellen. Für gänzlich nicht ausgeschlossen hält es Regionalamtsleiter Volker Jödicke, dass die Stadt eventuell noch Gelder aus dem laufenden Haushalt bereitstellen könnte. „Wir müssen die uns gebotene Chance nutzen“, sagt Torsten Richter daraufhin. 20000 Kubikmeter Schlamm sind zu entsorgenÜber die Kosten einer Entschlammung liegen bislang keine Zahlen auf dem Tisch. Fakt ist: Bei einer Schlammtiefe von 1,50 Metern wären 20000 Kubikmeter zu entsorgen. Das sind schätzungsweise 2000 voll beladene Lkw. Positiv: „Laut Bodenprobe ist der Schlamm ohne Schadstoffe. Er kann auf Feldern ausgebracht werden“, sagt Torsten Richter. Ausschussmitglied Reinhard Drews gab allerdings zu bedenken, dass eine Ausbaggerung nur Sinne mache, wenn ein Schlammfang an der Brücke Goethestraße installiert wird. Dem stimmten alle Ausschussmitglieder zu.

aus SVZ vom 25.08.2006



Link:   http://www.svz.de/newsmv/lr/gad/index.html
Datum:   25. August 2006
Sort Nummer:   2
 
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