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Asphalt für die Innenstadt

Rehna: Lärmbelästigung durch Lkw / Granitsteine sollen raus

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Die Stadt Rehna wird in naher Zukunft wieder zur Großbaustelle. Nach Planungen der Kommune wird die B 104 – Gletzower Straße in Höhe der Einfahrt Hinterstraße bis zur Abfahrt Bülower Straße – asphaltiert. „Uns liegen 200 Unterschriften von Bürgern bezüglich einer Lärmbelästigung durch den Lkw-Verkehr vor“, sagt Bauamtsleiter Hans Martin Buschhart gestern gegenüber der SVZ. Seit der Einführung der Maut habe sich der Lasterverkehr verdoppelt, wenn nicht sogar verdreifacht. Da es bislang keine Autobahn 241 östlich des Schweriner Sees gibt, rollen vornehmlich die Skandinavien-Fahrer über die Bundesstraße 104 durch Rehna nach Lübeck.

Die Vibrationen im Straßenkörper hätten an den Häusern und an der Straße enorme Schäden verursacht. „Es liegen Bilder eingefallener Fachwerkwände und Risse in Wänden und Fliesen vor“, sagt Buschhart.

Dabei hämmerten erst vor sechs Jahren Mitarbeiter der TSBGadebusch das Granitsteinpflaster in den Unterbau. Mehr als eine Million Euro investierten damals das Straßenbauamt, die Stadt und der Zweckverband Radegast in den Rehnaer Straßenbau. Fairerweise müsse gesagt werden: Der städtebauliche Mehraufwand gegenüber Asphalt lag damals bei 65000Euro.

„Das Straßenbauamt favorisierte von Anfang an die Asphaltierung. Die obere Denkmalschutzbehörde forderte in Anlehnung an das historische Stadtbild die Verlegung des Granitsteinpflaster“, sagt Buschhart. Schade ums Granit, meint auch der Bauamtsleiter, aber wenn die mit hohem Aufwand sanierten Häuser Schaden nehmen, könne das letztendlich auch nicht das Ziel einer Städtebausanierung sein.

In ersten Gesprächen stimmten das Bau- und Wirtschaftsministerium Schwerin der geplanten Asphaltierung zu. Voraussetzung sei, dass die Kommune das Vorhaben unterstützt. Der Bauausschuss Rehna will heute dafür den Weg ebnen und dem Stadtparlament eine Empfehlung aussprechen.

Klar ist: Das Straßenbauamt übernimmt die Kosten für die Baumaßnahme. Erteilen die Stadtväter nach der Sommerpause grünes Licht, fehlen lediglich die Absprachen über einen Bautermin. Fakt ist auch: Das Granitpflaster und die so genannte hydraulische Schicht muss entnommen werden. In der Folge kommt ein neuer Unterbau in den Straßenkörper und darauf der Asphalt.

Nicht ausgeschlossen scheint, dass im Zuge dieser Maßnahme auch die Schweriner Straße eine neue Asphaltschicht erhält. Sie ist ebenfalls durch zahlreiche Risse und Absackungen gekennzeichnet.

Der Rehnaer Bauausschuss tritt heute Abend um 20Uhr zu seiner öffentlichen Beratung im Langen Haus zusammen.


Quelle:
SVZ vom 19.07.2006
Volker Bohlmann



Link:   http://www.svz.de/newsmv/lr/gad/index.html
Datum:   19. Juli 2006
Sort Nummer:   3
 
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