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Schaalsee-Region wird nun auch übers Wetter berühmt

Automatische Station im Beisein von Jörg Kachelmann eröffnet

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Schaalsee • Mit einem großen Fest und vor zahlreichem Publikum aus der gesamten Schaalseeregion ist gestern die automatische Meteomedia-Wetterstation am Pahlhuus in Zarrentin offiziell eingeweiht worden. Star des Vormittages war der Schweizer Wetterfachmann Jörg Kachelmann.

Seit November vergangenen Jahres lief die äußerlich unauffällige Wetterstation im Probebetrieb. Seit gestern ist die Erfassungsanlage für Temperaturen, Windgeschwindigkeiten und -richtungen, Niederschläge, Luftdruck und Globalstrahlung offiziell am Netz und gehört so zum Reich des Kachelmann-Wetters. Die Zarrentiner Station läuft im Messnetz von Meteomedia mit und gehört damit zu den mehr als 450 Stationen, die in Deutschland von dem Unternehmen betrieben werden.

Werbewirkung ist nicht zu unterschätzen

"Wer lokal vorhersagen will, der muss auch lokal messen", war einer der Kernsätze Kachelmanns, der mit seiner lockeren Art und Fernseherfahrung das mehr als 150 Köpfe zählende Publikum gleich hinter sich hatte. Der aus der Schweiz stammende TV-Meteorologe lobte in diesem Zusammenhang auch das alte, aber dichte Messnetz, das es in der DDR gegeben habe. Mit der neuen Station freue sich nicht nur Stefan Kreibohm auf Hiddensee über mehr Daten aus dem Land. Es reiche eben nicht, nur an der Küste ein paar Stationen zu haben, Mecklenburg sei viel größer, der Norden sowieso und es sei eben überhaupt nicht so, dass Regen in Hamburg gleich Regen in Mecklenburg bedeuten würde.

Zur Einweihung der Station, die aus drei Elementen besteht, war auch viel Prominenz gekommen mit Umweltminister Prof. Dr. Methling an der Spitze. Auch Hausherr Klaus Jarmatz, Amtsleiter des Amtes für das Biosphärenreservat, war die Freude anzusehen. Denn zum einen können nun mit den Daten der geeichten Anlage auch wissenschaftlich verlässlich im Bereich der Biosphäre geforscht werden. Zum anderen habe die Station durch ihre Zugehörigkeit zum Kachelmann-Wetter auch eine nicht zu unterschätzende Werbewirkung für die Region. Schon jetzt würden zehn Prozent aller Deutschen die Biosphäre Schaalsee zumindest kennen, das habe eine Umfrage eines führenden Meinungsforschungsunternehmens ergeben. Das sei beachtlich, schließlich sei man 1990 von Null gestartet.

Die Umrüstung der schon früher existenten Station auf den modernen Standard war vor allem durch die Unterstützung von Honda möglich geworden. Das Unternehmen wurde dann auch für seine schon seit Jahren bestehende Kooperation mit dem Biosphärenamt mehrfach gelobt.

Der Mond hat nichts mit dem Wetter zu tun

Werbewirkung für die Stadt erhoffen sich auch die Bürgermeisterin und das Amt Zarrentin, und die Hoffnung ist gar nicht soweit hergeholt. Zum einen wird die Übergabe der Zarrentiner Station auch in der ARD übertragen (genauer Termin stand gestern noch nicht fest), zum anderen wird Zarrentin immer in der berühmten Laufleiste beim Wetterreport vertreten sein und drittens werden die Daten über das Meteomedia-Netz immer abrufbar sein.

Extra für die gestrige Übergabe vorbereitet hatten sich Schüler der 11. Klasse des Wittenburger Gymnasiums, die zum einen die Gültigkeit der Regeln des 100-jährigen Kalenders unter die Lupe nahmen und sich dann noch an einer Prognose versuchten. Kachelmann selbst, der im Anschluss gleich zur nächsten Übergabe nach Büsum weiterreiste, bemühte sich nach Kräften mit alten Vorurteilen aufzuräumen. So habe der Mond entgegen aller Meinungen nichts, aber auch gar nichts mit dem Wetter zu tun.

von Mayk Pohle
aus SVZ vom 12.05.2006



Link:   http://www.svz.de/newsmv/lr/gad/index.html
Link2:   http://wetterstationen.meteomedia.de/messnetz/
Datum:   12. Mai 2006
Sort Nummer:   2
 
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