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Arbeitsminister Holter in Rehna

Rehna - Des Lobes übervoll war Arbeitsminister Helmut Holter beim Besuch der Stadt- und Klosterinfo Rehna. Trotzdem laufen die Finanzspritzen seines Hauses aus. Guter Rat ist teuer - besonders für Rehna.

Die Landtagsfraktion von Die Linke.PDS tourte am Montag durch Nordwestmecklenburg. Besseres Wetter hätten sich die Politiker für ihren Ausflug nicht aussuchen können. So strahlend wie das Wetter war auch die Laune des Arbeitsministers. Helmut Holter nutzte die Gelegenheit zu einem Abstecher nach Rehna. Ihm gefiel, was er zu sehen bekam.

Insbesondere in der Stadt- und Klosterinfo und im Kloster selbst schaute er sich in Begleitung seiner Büroleiterin Helga Schwarzer und der Landtagsabgeordneten Regine Lück um.

Das Arbeitsministerium fördert den Aufbau und die Entwicklung des Stadtmarketings über das gemeinwohlorientierte Arbeitsförderungsprogramm (GAP) mit einem Personalkostenzuschuss. Doch die auf drei Jahre begrenzten Finanzspritzen sind 1. August zu Ende. "Die Fördermittel waren als Anschubfinanzierung gedacht", erläuterte Schwarzer.

"Von den Ergebnissen hier bin ich begeistert", fasste Holter bei einer gemütlichen Kaffeetafel im sonnigen Klostergarten seine Eindrücke zusammen. Gemeinsam mit ihm am Tisch saßen unter anderem Bürgermeister Werner Schnee, der Chef der Regionalentwicklung Volker Jödicke und Eva Doßmann, die Vorsitzende des Klostervereins. "Hier in Rehna finde ich, was ich landesweit propagiere - eine einladende, weltoffene und freundliche Atmosphäre", schwärmte Holter. Das durfte als Seitenhieb auf anderswo oft noch vorhandenen lokalen Egoismus und Kirchturmpolitik gedeutet werden.

So wie in Rehna müsse überall die Gemeinsamkeit als regionale Stärke erkannt werden, forderte der Besucher aus Schwerin. Bruder Ernestus alias Burkhard Schmidt sieht sich selbst als lebendes Beispiel: "Wenn ich in die historische Rolle und meine Robe schlüpfe, dann rühre ich in Schwerin auf dem Bauernmarkt nicht nur die Werbetrommel für das Kloster in Rehna, sondern auch für Zarrentin und das ganze Schaalseegebiet."

Trotz ministerieller Begeisterung wird ab 1. August die Personaldecke im Rehnaer Stadtmarketing deutlich kürzer. Bisher werden zwei Planstellen von drei Beschäftigten besetzt. Ab August teilen sich zwei Beschäftigte nur noch eine feste Stelle. "Für ein Jahr haben wir eine Übergangslösung gefunden, die durch das Programm LEADER plus gefördert und von der Stadt und dem Klosterverein gegenfinanziert wird", erklärt Jödicke. In den Jahren danach teilen sich die Stadt und der Klosterverein die Betriebs- und Personalkosten. Ein vorläufiger Vertragsentwurf sieht die Beteiligung der Stadt mit 7500 bis maximal 10 000 Euro pro Jahr bei jährlicher Abrechnung und Bedarfsanpassung vor.

Der Klosterverein ist dabei, neue Einkommensquellen zu erschließen. "Wir schaffen zum Beispiel einen neuen Eingang ins Kloster, um Eintrittsgelder erheben zu können. Darüber hinaus organisieren wir neben den Klosterfesten auch die jährlichen Martensmannfeste", zählte Doßmann Beispiele auf. Auch das bringt Geld ein.

Von Iris Weiss,
aus Lübecker Nachrichten vom 10.05.2006



Link:   http://www.ln-online.de
Datum:   10. Mai 2006
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