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Parkanlage entsteht an der Rehnaer Schule

Neue Freizeitbereiche in Nachbarschaft zum Radegasttal

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Rehna • Die Stadt Rehna erhält mit dem Radegastpark ein Freizeitgelände mit öffentlicher Nutzung. Rund um die Schule entstehen derzeit Sportanlagen und Ruhezonen.

Schule in Rehna, das heißt künftig nicht mehr in einem geschlossenen Areal sechs Stunden des Tages zu verbringen. Schule bedeutet für die Zukunft lernen und Freizeitgestaltung bis hinein in die Familien. So zumindest ist der Denkansatz für das Projekt Radegastpark. Es soll ermöglichen, Schule und Freizeitaktivitäten zu vereinen und die touristische Attraktivität des Radegasttales in Rehna zu erhöhen.

Zeitgleich mit der Sanierung des alten Plattenbaus entsteht nun im Außenbereich zwischen der Radegast und dem Jugendhilfezentrum der so genannte Radegastpark. Dieser beinhaltet Grünbereiche zum Spazierengehen, eine Streetballanlage, einen Bolzplatz, einen Verkehrsgarten, Tischtennisplatten und eine Sandkiste für die Kleinen. In der Nachbarschaft befinden sich die Anlagen der Sportvereine und das Naturschutztgebiet Radegasttal.

Schulhof wird neu gestaltet

"Nach derzeitigen Planungen ist vorgesehen, dieses Projekt Ende September zum Abschluss zu bringen", sagt der Leiter des Rehnaer Bauamtes Hans Martin Buschhart. Somit wird im Gelände an fast jeder Ecke gebuddelt, was das Zeug hält. Der alte Schulhof wird komplett umgekrempelt. "Hauptauftragnehmer ist LUT Gadebusch. Deren Mitarbeiter sind derzeit mit dem Wegebau vom JHZ in Richtung Schulgebäude beschäftigt", so Buschhart. Fertiggestellt sind bereits die 32 Parkplätze an der Sporthalle.

Wo gehobelt wird, fallen bekanntlich Späne und somit mussten im Zuge der Neugestaltung zahlreiche Bäume weichen. Insbesondere die für die Region eher untypischen Blaufichten und der Eschenblättrige Ahorn entlang des Weges an der Radegast wurden gefällt. "Es wird Ausgleichspflanzungen geben. Insgesamt 22 Großbäume sind im Bepflanzungsplan enthalten", sagt Buschhart.

Familienbetrieb baut die Brücke

Damit Wanderer und die Kinder auf dem Schulweg gleichermaßen über die Radegast kommen, wird in den Produktionshallen der Metallbaufirma Wroblewski an einer neuen Fußgängerbrücke gearbeitet. Seniorchef Bernhard Wroblewski ist stolz darauf, dass sein Sohn Uwe den Auftrag für dieses Bauwerk erhielt: "Wir haben vor 30 Jahren die alte Brücke gebaut. Gleiches trifft für die Überführung an den Benziner Tannen und am Kuhmoor zu."

Dass nicht alle Bürger Verständnis für den plötzlichen Abriss der alten Radegastbrücke vor den Ostertagen hatten, weiß Hans Martin Buschhart. Viele Spaziergänger konnten nämlich nicht den gewünschten Weg nehmen. "Aufgrund der Bauabfolge war dies nicht anders zu realisieren", betont Buschhart.

Die Baukosten für den Radegastpark belaufen sich auf insgesamt 402000 Euro. Die Finanzmittel kommen aus dem Fonds Kleinräumige Infrastrukturmaßnahmen und touristische Projekte. Die Stadt Rehna beteiligt sich mit einem Eigenanteil von zehn Prozent daran.

von Volker Bohlmann
aus SVZ vom 28.04.2006



Link:   http://www.svz.de/newsmv/lr/gad/index.html
Datum:   28. April 2006
Sort Nummer:   2
 
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