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Auf der Suche nach Gundermann

Erste Kräuterwanderung im Radegasttal / Salatverkostung im Kreuzgang der Kirche


Rehna • Brennnessel, Wildlauch, Scharbokskraut – die grünen Ränder unserer Wald- und Wiesenwege sind reich an Wildkräutern. Was der Laie oftmals als Unkraut bezeichnet, damit verfeinern Kenner wie Kristin Stegmann u.a. Salate und Soßen in der heimischen Küche.

Einen Einblick in die Welt der Kräuter ermöglichte die Börzowerin am Sonnabend während der ersten Kräuterwanderung in diesem Jahr im Radegasttal. Eingeladen hatte das Stadtmarketing und der Klosterverein Rehna. Mehr als 40 interessierte Frauen nutzten das Angebot und durchwanderten gemeinsam für zwei Stunden das Naturschutzgebiet.

Gertrud Heede und Elke Poechmann reisten sogar aus Lübeck an, um sich die Welt der meist unscheinbaren Pflanzen aus der Nähe anzuschauen: "Welche Kräuter für die Küche geeignet sind, interessiert uns sehr."

Um das zu erfahren, half nur eines: Probieren geht über studieren. Ein ums andere Mal pflückte Stegmann wenige Blätter und Triebe von Pflanzen und zerrieb diese zwischen den Fingerkuppen, um das Aroma freizusetzen. "Riechen sie, ihre Nase merkt sich die feinen Unterschiede", sagt Kristin Stegmann. In ihrer Hand hält die Frau vom Fach die Knoblauchsrauke. Deren Geschmack ist dem echten Knoblauch ebenbürtig. Nur die "Nachwirkungen" seien nicht vorhanden, meint Stegmann.

Die Suche am Ufer der Radegast geht weiter. Vorbei an Taub-, Goldnesseln, dem Giersch und dem Scharbokskraut. Letzteres galt früher als gutes Mittel gegen Skorbut. "Nun müssen wir uns aber einmal gründlich nach dem Gundermann umschauen", sagt Stegmann. Wer sucht oder besser gesagt, wer genau hinschaut, der sieht diese Kräuterart im Unterholz. Die unscheinbare Staude war schnell gefunden und die Teilnehmer beugten sich gemeinsam drüber, um den Gundermann in Augenschein zu nehmen. "Diese Kräuterpflanze ist exelent geeignet, um Suppen zu verfeinern", schwärmt Stegmann und rät angesichts des würzigen Charakters der Pflanze, zum sparsamen Einsatz.

Die heimischen Wildkräuter bieten natürlich noch weitaus mehr. Dank ihres Gehaltes an Mangan und Eisen sind sie ein gutes Mittel gegen Frühjahrsmüdigkeit. "Viele Pflanzen sind harntreibend und sogar für eine Entschlackung geeignet", erzählt die Kräuterexpertin.

Wissen, welches die Teilnehmer gerne verinnerlichen. Somit vergeht die Wanderung – ein gelungener Mix aus Erlebnis und Vorträgen – wie im Fluge. Die Krönung der Kräuterwanderung war natürlich die Verkostung verschiedenster Salate. Und wie kann es anders sein, Kristin Stegmann hat sie mit den heimischen Wildkräutern zuvor abgeschmeckt.

von Volker Bohlmann
aus SVZ vom 24.04.2006



Link:   http://www.svz.de/newsmv/lr/gad/index.html
Datum:   24. April 2006
Sort Nummer:   2
 
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