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Vom Unrat befreit sind Gräben und Flüsse

Helfer fanden Computerschrott und anderen Müll

Groß Rünz/Rehna • Nicht weggeschaut, sondern angepackt haben am Sonnabend Einwohner von Groß und Klein Rünz, Rehna und anderen Gemeinden. Sie machten mit beim Frühjahrsputz bzw. dem Umwelttag und fanden jede Menge Müll und Schrott.

Sonnabend, kurz nach 9 Uhr: Anke Becker setzt die Schere an und schneidet einen Ast einer Rose ab. Die Groß Rünzerin ist eine von vielen freiwilligen Helfern, die ihren Ort von Unrat befreien und verschönern wollen. Die Rosenpflege an der Ecke Schulstraße/Rehnaer Straße gehört dazu. "Es macht doch Spaß, gemeinsam etwas zu unternehmen", sagt Becker und baut auf die Hilfe von Eva Krebs und den Kindern Clara und Johanna. Nur wenige hundert Meter von ihnen entfernt sind Männer an der Arbeit. Sie errichten einen Spielplatz, auf dem künftig Kinder das Sagen haben werden. Noch hat ein anderer das Kommando: Dachdecker Gerd Becker. Zusammen mit Sohn Mathias, Rüdiger Kassow, Fred Biernatzki und Jörg Hinz will er eine Schaukel, eine Wippe, ein Klettergerüst und eine Volleyballanlage aufbauen. "Die Spielgeräte hat die Gemeinde bezahlt und wir packen jetzt kostenlos an", sagt Gerd Becker.

Ohne einen Cent zu bekommen sind auch in Rehna Freiwillige bei der Arbeit. Sie nehmen an einem Umwelttag teil, organisiert vom Hegering Rehna gemeinsam mit dem Angelverein. Die Stadt hat alle Vereine, Schüler, Unternehmen und Bürger aufgerufen zu helfen – auch in Löwitz, Brützkow und anderen Ortsteilen.

"Mach die Tüte zu. Das stinkt erbärmlich", sagt einer der Freiwilligen. Er steht an der Schulbrücke über die Radegast und hält den Gestank nicht mehr aus, der aus einer blauen Tüte dringt. Der 14-jährige Ludwig Richter geht vorüber und hievt einen Kinderwagen auf die Ladefläche eines Multicars. In der Nähe der Brücke fanden die Schüler noch Leitpfosten, und aus der Radegast fischten sie ein Bauschild und eine Warnbake. "Insgesamt gibt es aber deutlich weniger Unrat in diesem Bereich, als noch in den Vorjahren", meint Torsten Richter vom Angelverein.

Anders sieht es gegenüber des Feuerwehrgeländes aus. Dort liegen Computerschrott, Draht, Teppichreste, eine ausgeschlachtete Waschmaschine – und vieles mehr. Helfer hatten den Krempel in Gräben oder Waldstücken entdeckt und zum Teil mit ihren Privatwagen zu diesem Sammelplatz gefahren.

"Wir sammeln nun den Müll ein, den andere verursachten", sagt Ralf Acksteiner. Der Wind bläst ins Gesicht. Er steht am Abzweig Brützkow und öffnet eine Mülltüte. Die neunjährige Eva Paprotzki und die 19-jährige Julia Acksteiner schmeißen immer neuen Unrat hinein: leere Schnapsflaschen, Verpackungen, Parfum. Eine Tüte reicht nicht. Im Abstand von 150 Metern liegen bereits gefüllte Müllsäcke hinter ihnen am Straßenrand.

Zurück nach Rehna: Es ist kurz nach 11 Uhr. Nun beginnt für Matthias Maack die Arbeit. Er hält 100 Portionen Eintopf für die Helfer bereit, die sich die Stärkung redlich verdient haben.

von Michael Schmidt
aus SVZ vom 10.04.2006



Link:   http://www.svz.de/newsmv/lr/gad/index.html
Datum:   10. April 2006
Sort Nummer:   2
 
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