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Das vertagte Jubiläum - feiert Rehna die Schnapszahl?

Soll Rehna im nächsten Jahr seinen 775. oder seinen 777. Geburtstag feiern? Beide Varianten haben ihre Befürworter.



Rehna - Wie alt ist Rehna wirklich? Das wird eine Arbeitsgruppe entscheiden, die heute Abend auf der Stadtvertretersitzung eingesetzt werden soll. Soll Rehna im nächsten Jahr seinen 775. oder seinen 777. Geburtstag feiern? Beide Varianten haben ihre Befürworter. Erstmals
urkundlich erwähnt wurde der Ort als "Rene" 1230 im Zehntenregister der Bischöfe von Ratzeburg. Doch das 700. Jubiläum wurde 1930 nicht gefeiert. Ob es von den Stadtvätern schlichtweg verpasst worden ist oder ob sie eine Feier aus Geldmangel - damals war Wirtschaftskrise -
abgesagt haben, ist unklar.

Jedenfalls hat erst ein Sonderblatt der Mecklenburgischen Post, dem damaligen Stadt- und Amtsgerichtsanzeiger für Rehna und Umgebung, am Sonnabend, 23. Juli 1932, auf das runde Jubiläum aufmerksam gemacht. Rita Völzer, die Vorsitzende des Plattdeutschen Vereins to Rehna, hatte dieses alte Blättchen am Dienstagabend mit zur Sitzung des Kultur- und Sozialausschusses gebracht. Sie hatte auch Fotos vom Heimatfest dabei, das erst 1933 zum Stadtjubiläum gefeiert wurde.

Die 750-Jahrfeier Rehnas fußt offensichtlich auf der Veröffentlichung von 1932, denn das Jubiläum wurde 1982 gefeiert - und das ist prompt der Knackpunkt für das kommende Fest: Wer von der 750-Jahrfeier ausgeht, begeht im nächsten Jahr Rehnas 775. Geburtstag. Wer von der ersten urkundlichen Erwähnung zählt, will 2007 die 777-Jahrfeier begehen. "Das klingt doch gut und hebt sich ein wenig von den vielen 775-Jahrfeiern in der Umgebung ab", meinen Volker Jödicke vom Amt und Burkhard Schmidt vom Klosterverein.

Er war gemeinsam mit der Vereinsvorsitzenden Eva Doßmann und einigen weiteren Vereinsmitgliedern in offizieller Mission beim Ausschuss. Denn heute Abend soll auch über die künftige Nutzung des fast sanierten Kapitelsaales entschieden werden. "Wir haben Sorge, dass unsere monatlichen Konzertveranstaltungen nicht mehr darin stattfinden dürfen, denn vom Bürgermeister wurde uns gesagt, dass nur noch der Neujahrsempfang und ein Treffen mit schwedischen Gästen der Stadt als Ausnahmeveranstaltungen gelten", fasste Doßmann die Sorgen des Vereins zusammen. Prinzipiell will das Amt Rehna die stadteigene Immobilie als Standesamt nutzen. Trubelfeste sind mit Rücksicht auf die Bausubstanz ausgeschlossen. "Öffentliche Gelder sind in die Sanierung des Saales geflossen. Ziel war, den Bau kulturell nutzbar zu machen. Er sollte also auch in beschränktem Maße der Öffentlichkeit zugänglich bleiben", argumentierte Schmidt. Ausschussvorsitzende Brunhilde Drewes beruhigte die Gemüter. "In dem Beschlussentwurf ist eindeutig festgehalten, dass ausgewählte Veranstaltungen sein dürfen", erklärt sie. iw

aus Lübecker Nachrichten vom 02.03.2006



Link:   http://www.luebecker-nachrichten.de
Datum:   03. März 2006
Sort Nummer:   2
 
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