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Amtsbereich Rehna: Einwohnerzahl stabil

9736 Bürger gezählt / Zeit des großen Zuzugs vorbei

Rehna • Die Zahl der Einwohner im Bereich des Amtes Rehna ist
stabil. Insgesamt 9736 Menschen haben zwischen dem Ratzeburger See und
Kasendorf ihre Heimat. Besonders starke Zu- und Abgänge sind im Bereich
Schlagsdorf-Utecht zu verzeichnen.


Der Trend, wohnen zwischen Schaalsee und Ratzeburger See, scheint
allmählich abzuflauen. Der Boom der Nachwendejahre scheint vorbei,
zumal im Bereich Ratzeburg zahlreiche Eigenheimgebiete erschlossen
wurden.


Die Zahl der Einwohner im Gebiet des Amtes Rehna ist aber seit fünf
Jahren mit 9736 Bürgern stabil. Damit erreicht das Amt Rehna zwar nicht
die magische Marke von 10000, aber das sei auch nicht notwendig, meint
Dirk Gros, der Leiter des Amtes Rehna: "Die Zahl 10000 ist, wenn man so
will, ein internes Ziel. Aus Landessicht sollte ein Amt 8000 Einwohner
haben. Da liegen wir seit Jahren drüber." Mit Blick auf die Statistik
sei für ihn allerdings interessant, dass so genannte "Boomregionen",
wie Schlagsdorf, sich anders entwickelt haben als ursprünglich
angenommen. Zählten die Schlagsdorfer 1998 noch 1179 Bürger so sind es
mit Ende des Jahres 2005 insgesamt 1142. Ein minimaler Rückgang, trotz
vorangebrachter und gut ausgelasteter Eigenheimsiedlungen.


Mit Optimismus in die Zukunft schauen in jedem Fall die Utechter. Deren
Einwohnerzahl fiel zwar vom Jahr 2001 (414) auf jetzt 332. Das hat
allerdings nachvollziehbare Gründe. Im März vergangenen Jahres wurde
das Asylantenheim geschlossen. Deren Bewohner zählten in der Statistik
mit. "Mit unserem derzeit in der Erschließung befindlichen Baugebiet
mit 40 Einheiten werden wir zulegen", sagt Bürgermeister Andreas
Spiewack selbstsicher.


Sein Wunsch ist es, die Marke von 500 Einwohner eines Tages zu
erreichen. "Das ist gut für die Stärkung unserer Schule in
Schlagsdorf", so Spiewack. Immerhin gebe es bereits zahlreiche Anfragen
von Bauwilligen. Wer die beiden Orte Campow und Utecht noch aus der
Wendezeit kennt, der weiß, mit welcher Geschwindigkeit sich die Dörfer
entwickelt haben. Allein Campow hat von einst 33 Einwohnern auf heute
103 zugelegt. Das sei nicht schlecht, meint Spiewack.


Lückenbebauung zahlt sich aus


Dass es nicht immer die großen Baugebiete sein müssen, damit
eine Ort an Einwohnern zulegt, macht Dirk Gros am Beispiel Vitense
deutlich: "Dort verlief die Entwicklung unauffällig. Es wurden
lediglich Lückenbebauungen vorangebracht." Somit stieg die Zahl der
Einwohner im Jahr 1998 von 315 auf heute 353 an.


Genügend Potenzial für eine positive Entwicklung haben auch die
Carlower. Sie liegen in der "Einflugschneise" von Lübeck. Derzeit
zählen die Carlower 1307 Bürger. Das sind 92 mehr als noch vor sieben
Jahren. Dennoch: Bürgermeister Karl-heinz Ollrogge wünscht sich mehr
Bewegung auf den Bauplätzen der Kommune. "Wir haben noch zirka drei
Bauplätze auf dem Blank in Carlow. Im Stover Schulweg sind es fünf
Grundstücke für Eigenheime und vier in der ehemaligen
Ferienhaussiedlung in Klocksdorf."


Gerade letzteres Gebiet in unmittelbarer Nähe zum Klocksdorfer See
sollte einmal schnell an die Bauherren gebracht werden. "Der Wegfall
der Eigenheimzulage, die allgemeine Unsicherheit scheint auch hier ihre
Spuren zu hinterlassen", sagt Ollrogge.


Volker Bohlmann
SVZ vom 17.02.2006




Link:   http://www.svz.de/newsmv/lr/gad/17.02.06/3275440/3275440.html
Datum:   17. Februar 2006
Sort Nummer:   2
 
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