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Windpark noch nicht vom Tisch

Planer setzen weiter auf Wedendorfer / Parsteinsee: Geldsegen vom Winde verweht

Kasendorf • Auch nach der Ankündigung des Amtes Rehna, notfalls ein Veto gegen einen geplanten Windpark bei Kasendorf einzulegen, hält die MBBF Windparkplanungs GmbH& Co. KG an ihrem Vorhaben fest. Das Unternehmen wehrt sich gegen den Vorwurf, die Gemeinde über den Tisch ziehen zu wollen.

Für die Windparkplanungs-Firma ist die angestrebte Errichtung von fünf Windrädern bei Kasendorf noch längst nicht vom Tisch. "Wir werden definitiv die Entscheidung der Gemeinde Wedendorf abwarten", sagte gestern Hans-Joachim Kalliske von dem Moltenower Unternehmen. Er wehrt sich gegen den Vorwurf, die Gemeinde Wedendorf finanziell mit 750000 Euro ködern und ihr nach der Errichtung der fünf Anlagen keinen Cent zahlen zu wollen. Genau das ist der Gemeinde Parsteinsee in Brandenburg passiert. Die MBBF hatte ihr im Jahr 2001 rund 840000DM (429485,14 Euro) für 14 Windkraftanlagen in Aussicht gestellt. Als es nach der Inbetriebnahme der Metallriesen ans Bezahlen ging, berief sich die Windparkfirma auf die Unwirksamkeit der Verträge, um die Zahlung zu vermeiden, berichtet die Märkische Oderzeitung. Die Gemeindevertreter müssen sich, wie sie selbst sagen, damit abfinden, dass sie scheinbar mit finanziellen Versprechen von der Windparkfirma geködert wurden, so das Blatt weiter.

Wie in Wedendorf hatte auch in Parsteinsee Hans-Joachim Kalliske von der MBBF Windparkplanungs GmbH& Co. KG für das Vorhaben geworben. Den Vorwurf, das Parsteinseer Modell nun in Nordwestmecklenburg anwenden zu wollen, weist Kalliske zurück: Parsteinsee sei das einzig negative Projekt, das dem Unternehmen hinterherschleiche.

In Kasendorf ist der geplante Windpark umstritten. Die Nachbargemeinde Veelböken untermauerte erneut ihre Ablehnung für einen Windpark

Das Amt Rehna machte Bürgermeister Dieter Schrader bereits unmissverständlich klar, dass im Falle der Forcierung der Planungen mit Geldleistungen der Kreis bzw. das Amt einschreiten werden. "Stimmt die Gemeinde zu, werden wir widersprechen", warnt Amtsleiter Dirk Gros (wir berichteten).

Massive Kritik gab es für die Wedendorfer in den vergangenen Wochen auch für eine initiierte Umfrage zum Windpark. Auf einem DIN A4-Blatt wurden die Bürger zur Abstimmung aufgefordert. Bei Nichtrückgabe der Zettel sollte dies als Zustimmung gewertet werden. Bürgermeister Dieter Schrader entschudligte sich bereits für diese Aktion.

Quelle: Michael Schmidt
SVZ vom 09.02.2006



Link:   http://www.svz.de/newsmv/lr/gad/09.02.06/03225240/03225240.html
Datum:   09. Februar 2006
 
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