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Das Lange Haus steht vor seiner Vollendung

Altstadtsanierung in Rehna in der Endphase / Rücklagen aufgebraucht

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Rehna • Die Stadt Rehna geht in die Endphase der Stadtsanierung. Bis zur Jahresfrist will die Kommune das Areal Langes Haus saniert haben. Kopfschmerzen bereitet allerdings die gestiegene Kreisumlage.

Knapp 14 Jahre nach Beginn der Planungen für die Sanierung der Altstadt gehen die Rehnaer in 2006 in die Endrunde für die Baumaßnahmen. Mit der Fertigstellung des Komplexes Langes Haus wird zum Ende des Jahres eines der größten öffentlichen Vorhaben in Zusammenarbeit mit dem Sanierungsträger der Stadt, die GOS Kiel, vollendet. "Wir sind durch", so das Resümee von Bürgermeister Werner Schnee.

Mit der Öffnung der Kreuzgänge können Besucher vom Kapitelsaal ins Refektorium, in die nördlichen Kreuzgänge bis hin zur Kirche gelangen. Der sich im Bau befindliche so genannte Südflügel des Langes Hauses wird nach seiner Grundsanierung im vergangenen Jahr jetzt hergerichtet. Die Polizei und das Amt Rehna, werden die Mieter im Dachgeschoss sowie im Erdgeschoss sein. "Der Saal mit dem großen Wandgemälde wird für öffentliche Veranstaltungen hergerichtet", sagt Schnee. Das Gemälde aus dem 15. Jahrhundert werde vorerst nur gesichert. Zu kostspielig sei es, das Bild im Detail herauszuarbeiten. Der Feinschliff werde kommen, ist sich das Stadtoberhaupt sicher.

In den Kapitelsaal zieht in den kommenden Wochen das Standesamt. Selbst die Beheizung des Raumes ist nach 700 Jahren erstmals sichergestellt. "Eine einfache, aber simple Methode, die Verlegung von Heizungsrohren im oberen Fußbodenbereich, ist die Lösung", sagt Schnee und freut sich über die kostengünstige, aber auch wirkungsvolle Lösung. Über das Amt werde jetzt das Mobiliar passend zum Raum angeschafft.

Die Zukunft der Kommune hängt ebenso mit der Entwicklung der Schule zusammen. Für knapp zwei Millionen Euro wird deren Umbau in diesem Jahr fortgesetzt. Den Löwenanteil der Finanzmittel bringt die Stadt Rehna auf. "Verteilt auf zwei Jahre sind dies rund eine Millionen Euro", betont Rehnas Kämmerer Detlef Oberpichler.

Viel Geld für die 3000-Einwohner-Stadt. Um den Haushalt für das Jahr 2006 aufstellen zu können, mussten die Stadtväter die letzten Rücklagen angreifen. Lediglich 30000 Euro stehen noch zu Buche.

Kleiner Lichtblick: Mit den steigen Einwohnerzahlen (Zugang Löwitz) entwickeln sich die Schlüsselzuweisungen durch das Landes leicht positiv. Gab es in 2005 noch 787500 Euro für die Aufgaben des Ländlichen Zentralortes, werden es in diesem Jahr 790200 Euro sein.

Ein echter Grund zur Freude ist dies aus Schnees Sicht nicht. Während die Amtsumlage stabil bleibt, bedient sich der Landkreis über seine Kreisumlage. "Rehna wird in diesem Jahr 21000 Euro mehr an den Kreis abführen müssen", erläutert Oberpichler das Zahlenspiel.

Trotz dieser Einschnitte glaubt Werner Schnee daran, dass es gemeinsam mit den Fachleuten gelingt, das zukunftsorientierte Projekt Handwerkerpark am Kloster zu beginnen. "Mit etwas Glück schaffen wir es, eines der eingelagerten Fachwerkhäuser aufzubauen. Allerdings wird das allein nicht reichen. Wir brauchen gleichzeitig ein Betreiber- und Nutzerkonzept", so Schnee und freut sich auf die Diskussion zahlreicher Vorschläge.

von Volker Bohlmann
aus SVZ vom 12.01.2006



Link:   http://www.svz.de/newsmv/lr/gad/index.html
Link2:   http://www.rehna.de
Datum:   12. Januar 2006
Sort Nummer:   4
 
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