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Windpark: Investor bietet Wedendorf 750000 Euro

Einwohnern soll das Vorhaben am Freitag präsentiert werden

Wedendorf • Die Errichtung eines Windparks bei Kasendorf ist noch immer nicht vom Tisch. Mit der MBBF Windparkplanung GmbH & Co. KG aus Moltenow bei Bützow will nun ein neuer Investor sein Projekt vorstellen – und das am Freitag, dem 13.

Die Gemeindevertretung ist sich im Prinzip einig: Sechs von sieben Abgeorneten seien für einen Windpark. Das sagte gestern Bürgermeister Dieter Schrader in einem SVZ-Gespräch. Er begründet diese Haltung u. a. mit der katastrophalen Finanzsituation der Gemeinde. Schraders Hoffnung: Die Haushaltslage könnte sich durch die geplante Errichtung von fünf Anlagen ändern. "Pro Anlage, fünf sind geplant, würden 150000Euro in die Gemeindekasse fließen. Für uns wären damit alle Sorgen erledigt", sagt Schrader.

Was die MBBF Windparkplanung im Detail vorhat, will das Unternehmen am Freitag dieser Woche den Einwohnern während einer Gemeindevertretersitzung präsentieren. Um 19 Uhr beginnt die Inforunde im Feuerwehrgerätehaus. Bürgermeister Dieter Schrader: "Man kann sich alles anhören. Die Meinung der Bevölkerung ist für uns entscheidend. Wir müssen akzeptieren, was die Einwohner wollen."

Nachbargemeinden würden sich wehren

Mit Sorge betrachtet Andreas Lausen vom Amt Gadebusch die Entwicklung in der Nachbargemeinde Wedendorf. Denn die geplanten Anlagen wären nicht einmal zwei Kilometer (Luflinie) von der Gemeinde Veelböken entfernt. Diese Gemeinde, so Lausen, werde sich gegen Windkraftanlagen in ihrer Nachbarschaft wehren: "Veelböken würde es nicht hinnehmen, von einem Windpark bei Passow/Paetrow und möglicherweise auch noch bei Kasendorf eingegrenzt zu werden." Fast jeder Windpark sei eine Belastung für Bürger. Ihre Grundstücke im Umkreis von mehreren Kilometern würden zudem an Wert verlieren.

Pläne für einen Windpark bei Kasendorf hatte es bereits vor Jahresfrist gegeben. Die NaturWind-Schwerin GmbH plante damals auf einem gemeindeübergreifenden Areal 22Windriesen – und löste nach Bekanntwerden dieser Pläne einen Proteststurm aus. Kasendorfer machten mit einer Unterschriftensammlung mobil.

Geld für die Gemeinde Wedendorf war auch damals im Spiel. Sie sollte für ihr Engagement ein Stiftungskapital für kulturelle Projekte in Höhe von 210000 Euro erhalten (SVZ berichtete).

von Michael Schmidt
aus SVZ vom 10.01.2006



Link:   http://www.svz.de/newsmv/lr/gad/index.html
Datum:   10. Januar 2006
Sort Nummer:   2
 
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