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Kunst behält immer ein Geheimnis

Ulrich Rudolph hat seine Galerie in Rehna etabliert – trotz schwieriger Zeiten für die Branche



Rehna • Fünf Jahre rote Zahlen gelten für neu gegründete Galerien sogar in Großstädten als normal. "Das könnte ich mir gar nicht leisten", sagt Ulrich Rudolph – und hat mit seinem Kunsthaus Rehna einen glänzenden Start geschafft. Die Galerie im Schatten des ehemaligen Klosters trägt sich und vertritt inzwischen mehr als 60 Kreative aus dem ganzen Nordwesten. Es ist ein echtes kulturelles Netzwerk, von dem auch kunstinteressierte Laien profitieren.

Ein Fachwerkhaus im Schatten des ehemaligen Rehnaer Klosters. Vor 350 Jahren gingen hier Kaufleute ein und aus, stapelten in den Räumen rechts neben der Diele ihre Waren – fast so wie heute. Der kleine Unterschied: Inzwischen ist Kunst die Ware, und Galerist Ulrich Rudolph lagert sie auch nicht einfach, sondern setzt sie aufwändig in Szene.

Gemälde in Ölfarben, Plastiken aus Bronze, Fotografien in hellen Passepartouts – das Kunsthaus Rehna vertritt inzwischen mehr als 60 Künstler. Galerist Ulrich Rudolph hat ein Kunst-Netzwerk über ganz Mecklenburg-Vorpommern gespannt. Die Bilanz: "Mehr als 2000 Besucher kamen im vergangenen Jahr in die Galerie", sagt Ulrich Rudolph. Und das erst vor zwei Jahren gegründete Kunsthaus Rehna trägt sich – trotz der schwierigen Zeiten, in denen sich die Kunstbranche befindet.

Vor ein paar Monaten erst gründete Rudolph neben seiner Galerie das neue Kabinett, in dem er exklusive Unikat-Mode, Schmuck, Hüte und Accessoires präsentiert. Das Kunsthaus Rehna ist darauf ausgelegt, auch kunstinteressierte Laien anzusprechen. Monatlich zeigt Rudolph verschiedene Werke der mehr als 60 Künstler und auch eigene Fotografien. Der nächste Bilderwechsel – so jeweils der Titel – steht am heutigen Dienstag an. Weitere Ausstellungen sind für die kommenden Monate geplant: Thomas Koch zeigt vom 4. März an neue Arbeiten im Kunsthaus, im April ist die Galerie zu Gast auf Schloss Plüschow, gibt es eine Begegnung zwischen Malerei und Fotografie. Auch zwei Ausstellungen im Kreuzgang des ehemaligen Klosters Rehna sind geplant.

Begegnungen finden auf der Netzhaut statt

"Um Kunst zu begegnen, sie zu lieben, muss ich ersteinmal keine Kenntnisse haben", sagt Rudolph. Kunst sei eine Begegnung auf der Netzhaut – eine Begegnung zwischen Künstler und Betrachter, die immer persönlich stattfinde. "Die kollektive Atmosphäre eines Theaterbesuchs oder eines Popkonzertes fehlt. Dafür kann man Dinge sehen, die für sich genommen ein Wunder sind – und die immer etwas Geheimnisvolles behalten werden", sagt Rudolf.

Als Künstler ist er weit entfernt von der Massenmedienkultur. Aber Rudolph ist auch Galerist und Unternehmer – und für seine Kunden rund um die Uhr erreichbar. Vor ihm auf dem Tisch liegt ein Handy aus der vor-vorletzten Kollektion. So eines mit abgewetzter Leder-Schutztasche, das in keine Hosentasche passt – vielleicht so etwas wie Rudolphs ganz persönlicher Kompromiss.

von Stefan Homann
aus SVZ vom 03.01.2006



Link:   http://www.svz.de/newsmv/lr/gad/index.html
Link2:   http://www.kunsthaus-rehna.de
Datum:   03. Januar 2006
Sort Nummer:   5
 
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