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Benziner Tannen verkauft

Wanderweg in Privatbesitz / Stadt Rehna verhandelt mit Eigentümer

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Rehna • Die Benziner Tannen und damit der Wanderweg sind verkauft. Nach erfolgreicher Ausschreibung schloss die Bodenverwertungs- und Verwaltungs GmbH (BVVG) vor wenigen Wochen den Vertrag mit einem Käufer aus Nordwestmecklenburg. Die Stadt Rehna hofft, das Wegerecht für den Wanderweg sichern zu können.

Über viele Jahre wurde geplant, mit Behörden verhandelt und zirka 30000 Euro in das Zukunftsprojekt Wanderweg Rehna-Gadebusch, Abschnitt Holdorf, investiert. Mit dem Verkauf der Benziner Tannen (Bereich Nesower Brücke) sowie des südwestlich liegenden Waldstückes (Nesower Tannen) befürchten Vertreter von Angelvereinen und einige Bürger der Stadt Rehna, dass der Wanderweg künftig für sie passé sein wird. Tritt dieser Fall ein, verlieren die Rehnaer ihr Erholungsgebiet direkt vor der Haustür, ähnlich wie Anfang der 90er Jahre an der Köchelstorfer Mühle. Der Grund: Die öffentliche Nutzung des Weges ist im geschlossenen Kaufvertrag sowie im Grundbuch nicht verankert worden. Das Amt Rehna verhandelt derzeit mit dem Eigentümer.

Regionalamtsleiter Volker Jödicke sieht die Angelegenheit allerdings gelassener: "Wir haben in der damaligen Planungsphase ein vollwertiges Verfahren absolviert. Alle wichtigen Behörden u.a. das Staatliche Amt für Umwelt und Natur und damit das Umweltministerium mit einbezogen. Im schlimmsten Fall müssten wir uns auf das Straßen- und Wegegesetz berufen. Ich denke, wir bekommen eine einvernehmliche Lösung hin, damit das Wanderwegprojekt vollendet werden kann." Außerdem sei die wirtschaftliche Nutzung der Tannen nur mit einem Zugeständnis der Umlandgemeinden möglich. Es gibt keine andere Zuwegung, so Jödicke.

Wenn auch bei dem Thema Wanderweg ein gewisse Nervosität bei den Verhandlungspartnern erkennbar ist, will von Fehlern bei der Beteiligung und Ausarbeitung der Verträge niemand etwas wissen. Fakt ist, beim Verkauf handelt es sich um einen völlig normalen Vorgang. Allerdings:"Die BVVG fragt im Falle eines Verkaufes nicht die Kommunen. Der Spielraum der Gemeinden ist sehr klein", betont Jödicke. Es gebe lediglich eine Mitteilung über die beabsichtigte Veräußerung. Reinhard Bauerschmidt, Pressesprecher der BVVG Berlin, betont hingegen, dass die Gemeinden im Vorfeld angeschrieben wurden. "Wir erhielten eine Freistellungserklärung, dass es sich nicht um öffentliche Wege handelt und es keine Einwände zum Verkauf dieser Flächen gibt. " Das Umweltministerium sowie der Landesanglerverband seien zudem informiert gewesen. Schriftliche Zustimmungen liegen vor, so Bauerschmidt auf Anfrage der SVZ.

Unbegründet sind die Ängste der Angler. Denn die Wiesen an der Radegast sind nicht Bestandteil des Vertrages. Das Ufer der Radegast ist somit erreichbar. Forderungen, die Stadt Rehna hätte das Areal kaufen sollen, wies Bürgermeister Werner Schnee zurück: "Das hätten wir uns gar nicht leisten können." Schnee vertraut auf die Diplomatie und eine mögliche schriftlicheVereinbarung, auch wenn mit dieser die rechtlichen Möglichkeiten deutlich eingeschränkt sind.

aus SVZ vom 01.12.2005
von Volker Bohlmann



Link:   http://www.svz.de/newsmv/lr/gad/index.html
Datum:   01. Dezember 2005
Sort Nummer:   5
 
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