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Fischtreppe rückt in greifbare Nähe

Realisierung am Mühlenteich in 2006 möglich / StAUN will mit 150000 Euro fördern



Rehna • Der Bau der Fischtreppe im Rehnaer Mühlenteich scheint Realität zu werden. Das Staatliche Amt für Umwelt und Natur Schwerin sicherte jetzt im Expertengespräch 150000 Euro aus dem sogenannten Ausgleichsfonds zu. Somit kann die Stadt Rehna ihren Eigenanteil zur Finanzierung aufbringen.

Das vor einem Jahr in Rehna vorgestellte Projekt Fischtreppe könnte mit etwas Glück im Jahr 2006 umgesetzt werden. So zumindest sehen es Umweltausschussvorsitzender Torsten Richter und Knut Hünemörder, der Geschäftsführer des Wasser- und Bodenverbandes Stepenitz Maurine. Letzterer ist für die Pflege, insbesondere die Entkrautung der Gewässer zuständig.

Die vor wenigen Tagen zugesicherten Gelder aus dem Ausgleichsfonds sind die Basis für weitere Fördermittel, die das übergeordnete Umweltministerium im Auftrag der EU ausreicht. Grundlage ist die Wasserrahmenrichtlinie der EU, die barrierefreie Flussläufe vorschreibt.

"Mit den Geldern des Ausgleichsfonds wäre es möglich, ein Projekt von 400000 Euro umzusetzen", sagt Hünemörder. Geplant waren einst 700000 Euro. Nun heißt es abspecken. Richter und Hünemörder gaben sich gestern optimistisch, dass die Experten vom Umweltbüro "biota" eine Fischtreppe konstruieren, die den Anforderungen der EU und insbesondere der Fische und Kleintiere gerecht wird. "Die Baupreise sind im Keller. Da ist sicherlich noch einiges machbar", vermutet Torsten Richter.

Mit den geringeren Gesamtkosten von 400000 Euro rücken die Rehnaer in der Prioritätenliste nach vorne, denn die Fördergrenze des Umweltministeriums wird nicht überschritten. Spätestens Ende Dezember sollen die Planungsunterlagen vorliegen, damit alle Anträge eingereicht werden können.

Interessant für die Region: Der vor fünf Jahren realisierte Landschaftsplan zahlt sich aus. Er war die Grundlage für sämtliche Planungen zum Rückbau von Hindernissen wie Wehre und Verrohrungen sowie Landschafts- und Gewässerpflegemaßnahmen. Gadebusch und Rehna arbeiten nun im Schulterschluss. "In Gadebusch lassen wir die Verrohrung der Quelle zurückbauen. In Rehna könnte mit der Fischtreppe das Wehr als letztes Hindernis der Vergangenheit angehören. Die Radegast hätte somit im Sinne der Wasserrichtlinie wieder freien Lauf", so Hünemörder. Für Torsten Richter ebenso wichtig: "Die vom Straßenbauamt für die Herstellung eines Radweges bei Gadebusch gezahlten Ausgleichsmittel werden sinnvoll eingesetzt – nicht nur irgendwo Bäume gepflanzt."

Wichtig für die Rehnaer: Der Mühlenteich behält sein Äußeres. Die Fischtreppe würde sich mit Feldsteinoptik einfügen.

Richter und Hünemörder sehen sogar weiteren Spielraum, den Mühlenteich teilweise zu entschlammen. Der Wasser- und Bodenverband will seine regulären Mittel einsetzen. Ziehen der Landesanglerverband, der Rehnaer Angelverein und die Stadt Rehna mit am Strang, könnte dem Mühlenteich viel Schlamm entnommen werden.

Volker Bohlmann
aus SVZ vom 11.11.2005



Link:   http://www.svz.de/newsmv/lr/gad/index.html
Datum:   11. November 2005
Sort Nummer:   7
 
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