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Wedendorfer rudern zurück

Windkraft: Vorerst kein Handlungsbedarf / Bürgerkritik nicht erhört



Wedendorf • Das Thema Windkraftanlagen ist in Wedendorf nicht gänzlich vom Tisch. Nach langer Diskussion entschied sich die Gemeinde, das Angebot der Naturwind GmbH auszuschlagen und auf bessere Offerten zu warten.

"Es besteht kein Handlungsbedarf", so das Fazit von Bürgermeister Dieter Schrader am Dienstagabend auf der Gemeindevertretersitzung. Dem vorausgegangen waren Gespräche in den benachbarten Gemeinden, wie Hanshagen, Rüting und Veelböken. "Dort wurde die Ablehnung zu einem Windpark deutlich zum Ausdruck gebracht", sagt Schrader. Die Angst, dass die Nachbargemeinden von Wedendorf das Geschäft mit der Windkraft und der Kulturstiftung machen, wurde Schrader und seinem Gremium genommen: "Wir dachten ja immer, wenn nicht wir, dann die anderen", so der Bürgermeister.

Ginge es nach der Meinung von Thomas Behrens aus Kasendorf, sollten die Wedendorfer sich deutlicher positionieren. "Die Agrar AG als Landnutzer sowie 91 Kasendorfer und Wedendorfer Bürger sind gegen einen Windpark", so Behrens und führt seine Unterschriftensammlung an. Für Gemeindevertreter Steffen Korschen ist die Unterschriftensammlung eher ein Affront: "Sie war nicht mit uns abgesprochen. Ich bin der Meinung, bei richtiger Argumentation hätte es auch Ja-Stimmen gegeben." Sicherlich seien die Windräder nicht schön, aber woher solle das Geld für Projekte in der Gemeinde kommen, fragt sich der Wedendorfer.

Die versprochene Stiftung vor Augen, bedauerte Uwe Wroblewski hingegen, dass die Planer sich nicht an der der Diskussion beteiligten. Bürgermeister Dieter Schrader monierte in der Diskussion, dass die Naturwind GmbH bislang nicht die versprochene Referenzliste den Wedendorfern zukommen ließ.

Ganz vom Gedanken der Gewerbesteuereinnahmen wollte Uwe Wroblewski nicht ablassen. Sollte aber die Zusammenarbeit mit den Windplanern zu undurchsichtig werden, hat er die Idee von einem Bürgerwindpark: "Dann sind wir die Betreiber und bestimmen das Geschäft." Bedenken der Schlossbesitzerin Katharina Haupt wollte die Mehrheit nicht hören. "Das Schloss ist weit weg", so Schrader.

Mit Erstaunen verfolgt Raimar von Böhl die Diskussionsrunden in Wedendorf. Er ist im Vorstand des Regionalen Planungsverbandes: "Von neuen Eignungsräumen für Windkraft ist überhaupt nicht die Rede." Änderungen hinsichtlich der Eignungsräume würde es nur geben, wenn die Gemeinde sich dahinter stellt, betonte der Regionalleiter des Amtes Rehna, Volker Jödicke.

Über die Unentschlossenheit waren die anwesenden Bürger sehr erstaunt: "Es ist erstaunlich, dass ihr mit Geld rechnet, welches nicht vorhanden ist. Ebenso liegen keine Referenzen vor. Die Lage ist doch klar…", so ein Bürger.

von Volker Bohlmann
aus SVZ vom 17.03.2005



Link:   http://www.svz.de/newsmv/lr/gad/index.html
Datum:   17. März 2005
Sort Nummer:   3
 
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