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Projekt Fischtreppe geht in die Planung

Stadtvertreter wollen Mühlenteich erhalten

Rehna • Das Renaturierungsprojekt Radegast mit einer Fischtreppe am Wehr des Mühlenteiches kommt nur langsam voran. Der Grund: Die Fischtreppe würde das Stadtbild erheblich verändern. Ingenieure von "biota" stellten das Projekt den Stadtvätern vor.


Das Rehnaer Mühlenwehr ist für Fische und andere Kleinlebewesen in der Radegast eine unüberwindbare Barriere. Im Zuge von Renaturierungsprojekten im Land könnte Rehna mit nur geringem finanziellen Aufwand eine Fischtreppe erhalten. Doch die derzeitige Variante sieht bislang vor, dass vom Mühlenteich lediglich zwei Flussläufe und eine begehbare Insel übrig bleiben. So zumindest die ersten Vorschläge der Ingenieure von "biota", dem Institut für ökologische Forschung und Planung aus Bützow. Um den Mühlenteich zu erhalten, müsste ein echter Schlammfang an der Brücke Goethestraße her, der ist bislang im Projekt nicht vorgesehen.

"Wenngleich so eine Fischtreppe mit Sicherheit eine Attraktion sein könnte, aber den Mühlenteich einfach verschwinden zu lassen, das kann ich mir nur schwer vorstellen. Vielleicht wäre es besser, eine Fischtreppe und Schlammfang zu bauen", sagt Stadtvertreter Heinrich Teegen.

Rehna ohne Mühlenteich, das könne man den Bürgern nur schwer verkaufen, meint auch Stadtoberhaupt Werner Schnee. Ihm sei aber bewusst, dass es eine nachhaltige Lösung geben muss, um das Problem Schlamm zu beseitigen. Aber wie finanzieren? "Bleiben wir mal realistisch. In den nächsten Jahren sehe ich kaum Möglichkeiten, aus eigener Kraft einen Schlammfang zu bauen, damit die Fischtreppe am Ende nicht wieder verschlammt", sagt Schnee.

Stadtvertreter Torsten Richter plädiert hingegen dafür, am Projekt festzuhalten: "Unternehmen wir nichts, wird der Teich verlanden und die Insel entsteht von ganz allein." So gesehen müsste die Kommune jedes Jahr Gelder einplanen, um den Teich offen zu halten – eine ebenso teure Variante. Da sich das Projekt Fischtreppe bislang in der Vorplanung befindet, ermutigte der Rehnaer Amtsleiter Dirk Gros die Parlamentarier, grünes Licht für den Fortgang der Planungsarbeiten zu geben: "Die Stadt sollte sich für das Projekt entscheiden und nicht auf die Beantragung der Fördermittel verzichten." Schließlich müsse eine Lösung gefunden werden.

Da sich die Klosterstadt den Bau eines eigenen Schlammfanges nicht leisten kann, sei es sinnvoll, die Renaturierung des Teiches, den Bau von Fischtreppe und Schlammfang als ein Projekt zu sehen, so Regionalamtsleiter Volker Jödicke. Gewichtige Argumente, die am Ende für Einstimmigkeit im Stadtparlament sorgten.

Volker Bohlmann
aus SVZ vom 22.12.2004



Link:   http://www.svz.de/newsmv/lr/gad/index.html
Datum:   23. Dezember 2004
Sort Nummer:   2
 
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