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Umweltpreis an junge Forscher

Landtag zeichnete Projekte zum Thema Wasser aus / Erster Platz ging nach Rehna

Schwerin • Monatelang haben sie die Qualität von Gewässern untersucht und Verbesserungsvorschläge erarbeitet. Gestern wurden drei Schülerteams für ihre Projektarbeit zum Thema Wasser mit dem Umweltpreis des Landtags ausgezeichnet. Der erste Platz ging nach Rehna.

"Gewässer leiden teilweise unter ähnlichen Problemen wie Menschen: Überernährung und Bewegungsmangel", sagte Umweltminister Wolfgang Methling gestern bei der Verleihung des Umweltpreises im Schweriner Schloss. Beiden Schwierigkeiten seien die Jugendlichen der Regionalen Schule "Käthe Kollwitz" aus Rehna (Landkreis Nordwestmecklenburg) vorbildlich auf den Grund gegangen. Das Team hatte die Gewässer im Naturschutzgebiet Radegast analysiert. "Beeindruckend ist nicht nur die Bestandsaufnahme. Die Schüler haben auch versucht, die Ergebnisse praktisch umzusetzen, um den Zustand der Gewässer zu verbessern", hob der Minister in seiner Laudatio hervor. Der Lohn: Platz eins unter elf Bewerbern und 7000 Euro.

Die Gewinner verstanden ihren Preis als Bestätigung für den Stellenwert, den der Umweltschutz an ihrer Schule genießt. Seit 1992 haben sich inzwischen rund 300 Schüler mit dem Erhalt von Biotopen und dem Schutz der Radegast beschäftigt. "Das beste an dem Projekt ist, dass man über einen längeren Zeitraum verfolgen kann, wie sich die Wassergüte entwickelt und verbessert", meinte Teilnehmer Alexander Glomb (15).

Für den 16-jährigen Alexander Knittel aus Stavenhagen stand die Teamarbeit im Vordergrund. "Interessant war, dass wir gemeinsam mit einfachen Mitteln viel erreichen konnten." Das sah auch die Jury so. Für das Projekt "Biologische und chemische Untersuchungen wasserführender Sölle im Einzugsgebiet der Reuterstadt Stavenhagen" erhielten Zehntklässler der Reuterstädter Gesamtschule den zweiten Preis in Höhe von 5000 Euro.

Über Platz drei und 3000 Euro freuten sich die Kinder der 4., 5. und 6. Jahrgangsstufe der Evangelischen Schule Neubrandenburg. Sie hatten Wasser mittels Hefezellen untersucht und dabei mit den Fachhochschule Neubrandenburg kooperiert. "Wir durften dort im Labor arbeiten", berichtete Larissa Siebken (10). "Das war cool." Die Jury ließ sich von der Begeisterungsfähigkeit der Kinder anstecken.

Motivation der jungen Generation für den Umweltschutz gehörte diesmal zu den Zielen des Preises. Die Auszeichnung, die alle zwei Jahre vergeben wird, richtete sich erstmals speziell an Kinder und Jugendliche. Es sei wichtig, sich frühzeitig mit Naturschutz zu beschäftigen, sagte Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider. "Die Projekte zeigen, dass die Schüler aktiv an der Gestaltung eines attraktiven Lebensraumes Mecklenburg-Vorpommern mitgearbeitet haben."

Von Angela Hoffmann
aus SVZ vom 17.11.2004



Datum:   17. November 2004
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