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Stadt Rehna wird zum Festplatz

Martensmann fährt am 6. November mit der Kutsche ein / Spektakel am Kloster

Rehna • Die Klosterstadt Rehna bereitet sich für den Empfang des Lübecker Martensmannes vor. Eines können die Rehnaer schon heute garantieren: Volksfeststimmung zwischen dem Gletzower Tor und dem Kirchplatz.


Das Programm steht, die letzten Absprachen wurden getroffen. In der kommenden Woche, am 6. November, werden zahlreiche ehrenamtliche Helfer an der Seite der Stadt mit den direkten Vorbereitungen zum Martensmannfest beginnen. Elke Lenschow vom Stadtmarketing stellte gestern gemeinsam mit dem Klosterverein, dem Plattdeutschen Verein und der Kulturinitiative Maurine-Radegast (KI) das Programm vor. "Das Fest beginnt in diesem Jahr um 14 Uhr im Deutschen Haus. Rainer Kruse von der KI wird zur Einstimmung den Videofilm Martensmannfest 2000 vorführen", so Lenschow. Bei Kaffee und Kuchen können Interessierte schauen und lauschen, wer vor vier Jahren in Rehna dabei war.
Dem filmischen Auftakt folgen der Auftritt des Stadtchores im Hotel Stadt Hamburg, plattdeutsche Weisen im Seniorenheim "Haus am Wiesengrund" sowie das Anheizen des Feuers vor dem Deutschen Haus durch Schmied Bernhard Wroblewski.

Das Deutsche Haus dürfte für den Martensmann alias Horst Possehl in diesem Jahr von besonderem Interesse sein. Galt es doch vor Jahrhunderten als Schlafstätte des Lübecker Boten auf dem Weg nach Schwerin. Bett und Nachtkleider wolle man bereitstellen, scherzen Eva Doßmann vom Klosterverein und Elke Lenschow. "Einen Nachttopf stellen wir auch noch hin", betont Rita Völzer vom Plattdeutschen Verein.

Kurzum: Nachdem Schmied Bernhard Wroblewski den Wagen kontrolliert hat, mit Rotspon angestoßen wurde und der Martensmann das Haus inspiziert hat, geht es weiter in Richtung Festplatz. Der Weg durch die Stadt dürfte beschwerlich werden. Die Rehnaer sind geschult in puncto Martensmann und in der Hoffnung viel vom schmackhaften Marzipan zu ergattern.

"In diesem Jahr wird die Feier aufgrund von Bauarbeiten auf dem Kirchplatz stattfinden", so Lenschow. Der Stimmung wird dies keinen Abbruch tun. Traditionell werden der Bote mit dem Roten Mantel und der Bürgermeister das Fass Rotspon anstechen. Zur Musik der "Saitenspinner" können sich die Gäste an einer langen Tafel im Kreuzgang an Rotspon und Steckrübeneintopf laben oder an zahlreichen Ständen im Nonnengarten Kunstgewerbliches erstehen.

"Es werden sich zahlreiche Vereine der Stadt präsentieren", sagt Ulrike Mertha-Schirmacher vom Klosterverein. Freunde der Blasmusik werden im Festzelt auf ihre Kosten kommen. Wer humorvolle Bühnenstücke liebt, sollte sich die Zeit nehmen, den Frauen und Männern vom Klosterverein auf der Bühne zuzuschauen. Erzählt wird die Geschichte vom Mönch Ernestus, der im Ratzeburger Dom auf die Idee kam, in Rehna ein Kloster für Frauen zu gründen.

Wenn die "Saitenspinner" um 22 Uhr langsam verstummen, wird Pastor Andreas Ortlieb zur Abendmesse mit Orgelspiel laden. Damit ist das Martensmannfest nicht beendet. Gefeiert wird bis in die Nacht hinein, versprechen die Organisatoren. Volker Bohlmann



Link:   http://www.svz.de/newsmv/lr/gad/index.html
Datum:   29. Oktober 2004
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