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Denkmalstadt Rehna im Fokus des Landes

Aktionstag zog Hunderte Besucher nicht nur ins Kloster

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Rehna • Gestern war der Tag, Denkmalen im ganzen Nordwesten einmal so richtig nahe zu sein. Die Klosterstadt Rehna stand dabei ganz besonders im Mittelpunkt. War die Klosterstadt doch zum Ausrichter der zentralen Veranstaltung für das Bundesland auserkoren worden.


Der gestrige Tag mit zahlreichen Neugierigen, mit Ehrengästen und den vielen Menschen, die sich zum ersten Mal oder seit langem wieder nach Rehna aufmachten, war für die ganze Stadt eine Chance – und sie ist genutzt worden. Auch wenn natürlich die Klosteranlage im Mittelpunkt des Interesses stand, so sorgten die Rehnaer mit ihren zahlreichen Angeboten dafür, dass Rehna insgesamt als Stadt der sorgsam gepflegten Denkmale in Erinnerung bleiben wird. Staatssekreträr Dr. Manfred Hiltner, der seinen Minister Metelmann als Festredner vertrat, lobte gleich mehrmals das Engagement der Rehnaer für ihre Stadt. Es sei spürbar, mit welchem Interesse die Bürger mit ihren Denkmalen umgingen. Hiltner beschäftigte sich mit der Funktion der Denkmale, die heute und in Zukunft Anstoß geben müssten. Hinter allem stecke ja die Frage "Wo kommen wir her?" Pastor Andreas Ortlieb hatte als einer der Gastgeber die Begrüßung der Gäste in seiner Kirche übernommen und gleich ganz im Sinne des Tages auf das Weihwasserbecken aus der Entstehungszeit der Kirche verwiesen und auch die mit viel Mühe restaurierte Orgel nicht vergessen. Sie klinge so, wie vor gut 100 Jahren. Auch wenn die Kirche kein Museum sei, könne man sie schon als Denkmal bezeichnen.
Der Begrüßung folgte ein trotz vorhergehender Strompanne lebendiger Vortrag über die nicht ganz so bekannten Seiten des Rehnaer Klosters. Nun erst begann der eigentliche Tag, mit vielen Führungen in um die Anlagen, mit Ausflügen z. B. zum Deutschen Haus und seinem Angebot.

Und so wie in Rehna wurde den Neugierigen und Wissbegierigen in Gadebusch, Mühlen Eichsen in Wismar und an vielen anderen Stellen auch ein Besichtigungsangebot unterbreitet. Im gesamten Nordwestkreis dürften, wie in den vergangenen Jahren auch Tausende unterwegs gewesen sein. Dass sich bei allen Angeboten das offizielle Motto des Tages "Wasser – Wie läuft’s?" nicht immer durchhalten ließ, dürfte die wenigsten gestört haben. Zumindest in diesem Punkt hatten es die Mühlen einfacher. Kreisdenkmalpfleger Christian Molzen, der zu den Vorbereitern des gestrigen Tages gehörte, war die Freude über den Besucherandrang anzumerken. Kleiner Nachteil: Das Angebot des seit 1993 in Deutschland begangenen Denkmalstages ist allein im Nordwestkreis inzwischen so vielfältig geworden, dass es unmöglich ist, alles wahrzunehmen. Für die Rehnaer bleibt der Trost, dass es in ihrer geschichtsbewussten Stadt eines Aktionstages für ihrer Denkmale eigentlich gar nicht bedurft hätte.

von Mayk Pohle
aus SVZ vom 13.09.2004



Link:   http://www.svz.de/newsmv/lr/gad/index.html
Datum:   13. September 2004
Sort Nummer:   2
 
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